
Hochsauerland, 02.03.2010 11:15 Uhr
Mehr als 300 von 434 Jungmeistern aus ganz Südwestfalen und darüber hinaus erhielten jetzt in Olsberg ihre Meisterbriefe von der Handwerkskammer. "Sie können stolz sein, dass Sie das geschafft haben", lobte Willi Hesse als Präsident der Handwerkskammer im vollen Saal der Konzerthalle die erfolgreichen Absolventen.
Die Gesichter der Prüflinge strahlten bei der Meisterfeier, die zum ersten Mal im Hochsauerlandkreis stattfand. Ihnen war die Erleichterung anzusehen, dass sie nach Jahren, die sicherlich auch Strapazen mit sich brachten, endlich den Meisterbrief in Empfang nahmen. "Es ist eine Weiterbildung, mit der ich endlich meinen eigenen Betrieb aufmachen kann", freute sich einer der Absolventen.
Zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer Meinolf Niemand gratulierte Hesse den neuen Meistern. Beide betonten die Bedeutung des Meistertitels, der Gütezeichen und Qualitätssiegel sei. "Sie können sich nun selbstständig machen oder als Führungskraft in einem Unternehmen tätig werden", so Hesse.
Über ihren erfolgreichen Werdegang berichteten die Olsberger Konditorenmeiste-rin Anna Luse, die sich selbstständig machte, und Metallbauermeister Pater Abraham Fischer, der in der Benediktinerabtei Meschede die Werkstatt leitet. Die Band Undercovercrew sorgten für musikalische Abwechslung.
502 Personen, darunter 53 Frauen nahmen 2009 an den Meisterprüfungen teil. Bei einer Erfolgsquote von 86,5 Pro-zent bestanden 434 Absolventen in 17 Meisterberufen. Die meisten Prüfungen legten mit 119 Kraftfahrzeugtechniker ab, gefolgt von 76 Bäckern und 53 Frisören. Mit dabei waren auch 32 Dachdecker, jeweils 37 Installateure und Heizungsbauer sowie Maler und Lackierer. Hinzu kommen 23 Tischler, 20 Elektrotechniker und 18 Feinwerkmechaniker.
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