
Olpe, 01.02.2012 17:00 Uhr
Die Reihe "AbisZet" hält ein Konzert der Extraklasse für alle Musikfreunde bereit. Am Sonntag, 4. März, gastiert die Horngruppe des renommierten Gürzenich-Orchesters Köln in der Stadthalle Olpe. Beginn des Konzertes ist um 17 Uhr.
Seit Urzeiten ist das Horn wegen seines weit tragenden Tons als Signalinstrument eingesetzt worden. Der Schall der Hörner, aus allen Himmelsrichtungen von fern und nah ertönend, wurde zum Symbol des Jägerlebens in der freien Natur.
Im Lauf der Zeit erfuhr die Jagdmusik einen Wandel von der Gebrauchsmusik hin zur Kunstmusik. Denn der Hornklang steht auch für Waldeinsamkeit und Waldandacht, für Eichendorffs romantisches Naturgefühl ebenso wie für rührselige Vorstellungen vom Waldesdorn, wenn "der Herrgott durch den Wald" geht. Viele Komponisten ließen sich von der Jagd zu neuen Klangschöpfungen anregen, die das Horn gebührend ins Rampenlicht rücken.
Die neun Hornisten des Gürzenich-Orchesters Köln, allesamt brillante Solisten, haben ein Konzertprogramm zusammengestellt, das die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten des Instrumentes eindrucksvoll aufzeigt.
Die Jagdszene "Le Rendez-vous de Chasse" von Gioachino Rossini, das "Hornquartett B-Dur" von Constantin Homilius, die "Tristan-Fantasie" von Jeurissen nach Richard Wagner und die "Konzertante Musik für acht Hörner" von Jan Koetsier sind sehr erfolgreiche Kompositionen für Hornensemble, ebenso wie die "Suite für vier Hörner" von Eugène Bozza und "Farewell To Red Castle" von Kerry Turner, die vom Ensemble gespielt werden.
Es wirken mit: Egon Hellrung, Markus Wittgens, Johannes Schuster, Willy Bessems, Andreas Jakobs, David Neuhoff, Jens Kreuter, Jörn Köster und der Olper Gerhard Reuber.
Durch das Programm führt der Olper Feuerwehrmusiker Martin Kretschmer, der ein Konzert der Horngruppe im vergangenen Jahr schon in der Kölner Philharmonie moderierte.
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