
Lennestadt, 19.01.2012 08:15 Uhr
"Ich meine, es wäre gut für Kirchhundem und Lennestadt, wenn unsere Zusammenarbeit weiter intensiviert würde. Die Verzahnung der Bevölkerungsgruppen ist ohnehin so gegeben, als wären wir eine Kommune", ist sich Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt sicher.
Neben ihm sitzt Michael Grobbel, Bürgermeister von Kirchhundem, und nickt zustimmend.
Was bis heute nur als Diskussionspapier auf den Tischen liegt, könnte der Beginn "einer Reise zu einer pragmatischen Neuausrichtung der beiden Kommunen im Sinne der Bürger und der Finanzen sein".
Die Zusammenarbeit zwischen Lennestadt und Kirchhundem ist nichts Neues: laufende Projekte, wie die touristische Arbeitsgemeinschaft, die Musikschule, die Kulturgemeinde Hundem-Lenne und das neu entwickelte Forderungsmanagement, zeigen, dass man hier auf dem richtigen Weg ist.
Ein Beispiel der guten Zusammenarbeit ist auch das Kreisschützenfest, welches vom 21. bis 23. September von den Schützenvereinen Oberhundem, Kirchhundem und Altenhundem in Altenhundem ausgerichtet wird.
"Wenn die Stadt Lennestadt in ihrem Stadtgebiet in Saalhausen Winterdienst durchführt, warum soll sie das Salz nicht auch in Würdinghausen laden können, statt den Streckenplan auf Theten auszurichten", macht Stefan Hundt an einem Beispiel die mögliche ausgeweitete interkommunale Zusammenarbeit deutlich.
Bürgermeister Stefan Hundt schlägt in seinem Diskussionspapier folgende zeitlichen Schritte vor:
* Bitte halten Sie sich an die Netikette und vermeiden persönliche Anschuldigungen, Beleidigungen und Ähnliches. Verbreiten Sie außerdem keine Unwahrheiten, Vermutungen, Gerüchte sowie rufschädigende oder firmeninterne Informationen. Beachten Sie die Rechte Anderer und urheberrechlich geschützter Quellen. Bei rechtlichen Verstößen haften Sie in vollem Umfang. Aus diesem Grund sind wir gezwungen, Ihre IP-Adresse und Ihren Provider zu speichern. Mit dem Speichern Ihres Kommentars erklären Sie sich mit diesen Regelungen einverstanden.
- Die große Wochenzeitung im Sauerland