
Hilchenbach, 03.02.2010 01:45 Uhr
In der alten Florenburg-Grundschule in Hilchenbach sollen in naher Zukunft elf Eigentumswohnungen entstehen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die aufwendigen Umbaumaßnahmen im Sommer losgehen. Zwar ist der Kaufvertrag mit der Stadt Hilchenbach noch nicht unterschrieben, aber vorbereitet, erklärte Paul Daub von der Firma IMG Immobilien Management Siegen während einer Vorstellung des umfangreichen Projektes.
Die Grundidee sieht vor, vom Kerngebiet Markplatz nur einige Minuten entfernt, ein familienfreundliches Wohnumfeld zu schaffen. "Große helle Räume, hohe Decken ergeben eine sehr schöne Wohnsituation", erklärte Planer Timo Klappert den Gästen im Rathaus. Die Wohnungen mit dem Zugang zum Kirchweg sollen zudem barrierefrei gestaltet werden. Zwischen 1600 bis 1700 Euro pro Quadratmeter sollen die Wohnungen den Käufer kosten. Angeboten werden Größen von 60 bis 180 Quadratmetern. Durch die Umgestaltung der Außenanlagen wird der hintere Bereich als privater grüner Ort der Erholung konzipiert und bietet genügend Spielfläche für Kinder. Sitz-, Grill- und Spielmöglichkeiten sollen zum attraktiven Wohnumfeld in der Rothaarsteigkommune beitragen.
"Altbau trifft Moderne" könnte man das gesamte Vorhaben auch beschreiben. Erbaut wurde die ehemalige Florenburg-Grundschule Anfang des 20. Jahrhunderts und Ende der 80er Jahre durch einen dreigeschossigen Anbau ergänzt. Das denkmalgeschützte Hauptgebäude wurde auf einem Natursteinsockel, welches das untere Geschoss bildet, errichtet und besticht durch seine großflächigen Sprossenfenster in beiden Obergeschossen. Abgerundet wird das äußere Erscheinungsbild durch Stuckverzierungen an den Fenstern und dem vorgesetzten, überdachten Eingangsbereich, der mit seinen geschwungenen schmiedeeisernen Verzierungen an den Jugendstil erinnert. Hervorzuheben ist noch das außergewöhnlich großzügige und lichtdurchflutete Treppenhaus. Aufgrund der ursprünglichen Nutzung als Schulgebäude können im Rahmen der Sanierung großzügig geschnittene, individuelle Wohnungen geschaffen werden. Spätestens im Frühjahr 2011, eventuell auch schon zum Jahreswechsel, soll die Umsetzung abgeschlossen sein.
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