
Brilon, 25.05.2011 01:45 Uhr
Ein Antrag auf Errichtung eines Wohnheims für Menschen mit Behinderung, den die Caritas stellte, fand jetzt Zuspruch im Bauausschuss. Dies betrifft den Bereich nördlich der Zimmerstraße.
Die Straße soll verbreitert und ein Wendeplatz angelegt werden. Um weitere Optionen zu erhalten, soll das ganze Gebiet zwischen Scharfenberger Straße und Lindenweg in den Bebauungsplan einfließen. Zu dieser Entscheidung konnte sich der Rat einstimmig entschließen.
Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung zugunsten eines Antragstellers am Hellehohlweg aus. Hier möchte dieser einen Anbau an sein Wohnhaus errichten. Der Bebauungsplan von 1967 sieht hier aber nur einstöckige Bebauung vor. Dieser alte Bebauungsplan wird nun aufgehoben.
Nicht einig war man sich im Ausschuss über die Unterhaltung der Wirtschaftswege. Favorisiert ist der "Kohlweg" in der Nähe von Haus Romberg sowie der Weg zur Hilbringse und zur Hiebammen-Hütte. Da aber auch weitere Projekte anstehen, etwa im Bereich Rixen oder am Zufahrtsweg zu Brockmanns Hütte und die Straße zum Blindenheim, wurde beschlossen, von den Briloner Stadtwerken eine Prioritätenliste anzufordern.
Nachdem Bauamtsleiter Johannes Nolte die Ausschussmitglieder über die Möglichkeiten von Bürgerwindparks und Bürgersolarparks unterrichtet hatte, diskutierte der Ausschuss Anträge auf Entfernung von Bäumen in der Stadt. Am Ratmerstein würde beispielsweise die Fällung eines Baumes, der offensichtlich den Gehweg und die Einfahrt zu einer Garage behindert, den Charakter der Allee beeinträchtigen, wo hingegen am Müggenborn ein Baum, der die gleiche Behinderung darstellt, ohne Beeinträchtigung des Straßenbildes entfernt werden könnte. Hier, so ist man sich im Ausschuss einig, muss jeder Fall gesondert geprüft werden.
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