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Wappenbildträger für ihr Engagement ausgezeichnet

Finnentrop, 30.11.1999 00:00 Uhr (SK )

Kreisgebiet/Serkenrode. (SK) Am diesjährigen Treffen der Träger des Wappenbildes des Kreisschützenbundes Olpe in Serkenrode nahm erstmalig auch der Landrat für den Kreis Olpe, Frank Beckehoff teil. In diesem Rahmen wurde das Sozialengagement des letzten Jahres nochmals mit allen Fakten und Hintergründen sowie erläutert als auch gewürdigt.Der Kreisschatzmeister des Kreisschützenbundes Olpe, Matthias Baumeister, hatte eine namhafte Spende an die Keshet School in Jerusalem überwiesen. Ruth Lehavi, Principal dieser Schule, bedankte sich in einem Schreiben beim Ehrenkreisoberst Karl-Heinz Reuber herzlich für das Geld, das der Friedensarbeit und dem Miteinander ihrer Schülerinnen und Schüler zugute kommen werde. Es sei ein Pilotprojekt, das durch die Spende Umsetzung finden konnte. Landrat Beckehoff konnte den auf Englisch verfassten Brief übersetzen.
Darüber hinaus bedankte er sich für die Einladung und hob besonders das freiwillige Engagement der Wappenbildträger hervor, dass Vorbildcharakter für viele sein könne. Seine Verbindung zu den Schützen des Kreises Olpe sei immer sehr herzlich und freundschaftlich geprägt gewesen, was auch dieser Vormittag bestätige. In den kommenden Jahren möchte er sich ebenfalls mit einer Spende am Sozialengagement der Wappenbildträger beteiligen.
Spende 2007 bleibt
im Kreis Olpe
Nach kurzer Beratung und Diskussion wurde deutlich, dass die Spende 2007 im Kreis Olpe verbleiben soll. Es gebe im Kreisgebiet viele Zwecke und Organisationen, die Berücksichtigung finden könnten, so die einhellige Meinung. Festgelegt wurde, die Spende dem Josefshaus, Heilpädagogisches Heim für Kinder und Jugendliche in Olpe, zukommen zu lassen. Dass wiederum ein stattlicher Betrag zusammengekommen ist, ist, wie im Vorjahr, insbesondere einer hohen privaten Spende zu verdanken. Auf Wunsch der Wappenbildträger wird das Geld nicht in den "normalen Haushalt" einfließen, sondern für ein heilpädagogisch-therapeutisches Spielgerät verwendet. Falls darüber hinaus noch Gelder bereit stehen, werden diese für Ausflüge und Eintrittsgelder verwendet, die in der Vergangenheit privat gestiftet wurden.

 

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