SauerlandKurier Startseite

 

Sporker Monarchenhöhle freigelegt und renaturiert

Überregional, 06.05.2007 00:00 Uhr (gb )

Maßnahme im Zuge von "Unser Dorf hat Zukunft"im Herbst

Sporke. (gb)
"Nein, einen Schatz werden wir hier nicht finden", meint Höhlenforscher Rainer Ahrweiler und klettert aus dem dunklen Loch. Aber in den Unmengen Müll in der alten Höhle hat man zumindest eine Bierflasche von 1938 und einen Karabiner entdeckt.Der Verein für dörfliche Belange Sporke/Hespecke möchte im Zuge des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" die Sporker Monarchenhöhle wieder freilegen und renaturieren. Vom Elsper Wolfgang Poguntke angeregt und mit Unterstützung der Grevenbrücker Kalkwerke und anderer Sponsoren wird zur Zeit der Höhlenvorraum, welcher als Müllkippe genutzt wurde, wieder freigelegt und in seinen Ursprungszustand zurückversetzt.
Besucher sollen künftig bis an den Eingang gehen und in die Höhle blicken können. Mit einem Gitter wird das Loch geschützt, so dass Fledermäuse ungehindert den Ort nutzen können.
Weiterhin soll eine Ruhebank angeschafft werden und ein Schild soll Besucher informieren.
Nach vielen Gesprächen, unter anderem mit dem Grundstückseigentümer Ulli Metten, haben sich die Sporker und Hespecker dieses Verschönerungsthemas angenommen.
Die Monarchenhöhle liegt südöstlich der Straße von Neukamp und Sporke, an der Nord-Ost-Seite des nördlichen Steinbruchs. Die Höhle ist auf einer Länge von etwa 25 Meter begehbar und kann als fossiler Kluftwassersammler des Sporker Trockentals angesprochen werden.
Entdeckt wurde sie bei Steinbrucharbeiten etwa um 1880 durch die Sporker Schulte und Mäckler.

 

» Zur Startseite von SauerlandKurier Die große Wochenzeitung im Sauerland