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Entspannte Lage in der Gastronomie

Überregional, 03.06.2007 00:00 Uhr (tip )

Nichtraucherschutz bereitet Sorgen

Kreisgebiet. (tip)
Die wirtschaftliche Lage im Hotel- und Gastronomie-Gewerbe hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Dieses Fazit zogen Verantwortliche des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Westfalen im Rahmen eines Pressegesprächs. In der hiesigen Region gibt es bei den Kommunen deutliche Gewinner und Verlierer.So kann die Gemeinde Burbach bei den Übernachtungszahlen ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. "Dafür ist die hervorragende Anbindung an den Rothaarsteig verantwortlich", so Klaus Peter Kusch, Geschäftsführer "Dehoga" Westfalen. Auch Wilnsdorf liegt dick im Plus. Die Verlierer sind Kommunen im Wittgensteiner Raum sowie Freudenberg (-4,2 Prozent).
Der Orkan "Kyrill" habe keine flächendeckenden Umsatzeinbrüche verursacht, hieß es. Punktuell hätten einige Betriebe aber bis zu 25 Prozent an Umsatz einbüßen müssen. Nun, da die meisten Schäden beseitigt seien, gebe es aber vor allem auf dem Pauschalsektor für den Herbst wieder steigende Anfragen, so Kusch.
Die erhöhte Mehrwertsteuer habe sich nicht negativ auf die Gastronomie ausgewirkt. Die Ertragslage sei entspannt. Knapp ein Viertel der Gastronomen berichten sogar von steigenden Erträgen.
Kopfschmerzen bereitet den "Kneipiers" hingegen die unklare Situation bezüglich des Nichtraucherschutzes. "Der Dumme ist der Gastwirt", beschreibt es der stellvertretende "Dehoga"-Kreisvorsitzende Thomas Kahmer (Hotel Siegboot, Eiserfeld). "Wir wissen Nichts, weil die Politik nicht weiß, was sie will." Vorsitzender Arnold Schneider (Ewers Hotel-Restaurant, Deuz) setzt auf Freiwilligkeit: "Die Praxis zeigt: Das funktioniert sehr gut."

 

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