
Sanierung: Foyer wird zum Verkaufsschlager
Überregional, 03.06.2007 00:00 Uhr (tip
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"Bauen und Wohnen" erste Messe nach dem Umbau
Kreisgebiet. (tip)
Die Sanierung der Siegerlandhalle befindet sich im "Endspurt". Überall wird geschraubt, gemalt, gehämmert, gebohrt. Wie passend, dass mitten während der Bauarbeiten die erste große Messe in den modernen Räumen angekündigt wurde: "Bauen und Wohnen" lautet der Titel. Thematisch liegen dort die Schwerpunkte auf dem Renovieren und Sanieren — die jetzt tätigen Firmen könnten also quasi bis zum Messestart am 13. September in der Halle bleiben.Das wiederum würde Hallendirektor Friedrich Schmidt nicht gut gefallen. Schließlich sollen sich die Türen zur neuen Siegerlandhalle schon am letzten August-Wochenende öffnen. Bis jetzt sieht es dafür auch ganz gut aus: "Wir sind absolut im Zeitplan", so Schmidt. Beruhigend ist das auch für Harald Sedlák, dem Projektleiter der Messe Siegen. Er plant derzeit die "Bauen und Wohnen" und kann dafür mehr als 1000 zusätzliche Quadratmeter anbieten. Er ist positiv gestimmt, dass diese sich auch gut füllen werden: "Wir werden mehr als 200 Aussteller vor Ort haben", prognostiziert er.
Bei den Buchungen zeichnet sich ein Wandel ab. Das Foyer war bei den bisherigen sieben Auflagen der Messe nur schwer als Standort an den Mann zu bringen. "Zu dunkel, zu niedrige Decken, zu wenig Luft", waren die Gegenargumente, die Sedlák nur allzu oft zu hören bekam. Jetzt, nach dem Umbau, sind die Plätze im vorderen Bereich plötzlich "der Renner": "Weil sich optisch in diesem Bereich viel getan hat, wollen viele Firmen unbedingt ins Foyer."
Weitere Pluspunkte nach der Sanierung: Alle Bereiche der Siegerlandhalle sind ab August barrierefrei zu erreichen. Und die neue Konzeption macht erstmals einen komplett überdachten Rundgang zwischen dem Hauptsaal und dem Leonhard-Gläser- sowie dem Spandauer Saal möglich. Bis es so weit ist, muss aber noch viel geschraubt werdenŠ
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