
Reisegruppe St. Agatha zu Gast in Otwock-Swider
Lennestadt, 02.09.2007 00:00 Uhr (SK
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Altenhundem. (SK)
Das 25-jährige Jubiläum der beiden Partnergemeinden Altenhundem/Otwock fand am 23. September 2006 in Altenhundem statt. Die "Gasteltern", die damals die 40 polnischen Gäste beherbergten, fuhren nun zu einem Gegenbesuch nach Otwock-Swider in den Warschauer Grüngürtel.Die Gastgeber aus Otwock-Swider hatten ein anspruchsvolles Reiseprogramm vorbereitet. Es begann mit einer Führung durch den Warschauer Präsidentenpalast. Hier steht noch der "Runde Tisch" mit den 60 Namensschildern aller Beteiligten, die im Februar 1989 die Weichen für den Fall des kommunistischen Regimes gestellt haben. Heute werden im Präsidentenpalast die ausländischen Staatsoberhäupter empfangen.
Der Marktplatz in der historischen Altstadt ist das Ziel vieler Touristen. Das bekannte Kellerrestaurant "Gessler" wird gern aufgesucht. Für viele andere Sehenswürdigkeiten reichte nur ein kurzer Blick im Vorbeifahren.
Am 1. August gedenken die Polen der Opfer des Warschauer Aufstandes am 1. August 1944. Um 17 Uhr fand am Denkmal der polnischen Heimatarmee in Otwock eine Gedenkfeier statt, zu der die sauerländische Reisegruppe auch eingeladen war.
Der Stadtpräsident und ein Veteran der polnischen Heimatarmee hielten Ansprachen und erinnerten an die Ereignisse vor 63 Jahren. Paul Brüggemann und Georg Eickelmann legten am Mahnmal ein Blumengesteck nieder. Diese Geste fand bei den Teilnehmern der Versammlung große Beachtung.
Bereits um 10 Uhr hatte der Stadtpräsident Szczepaniak in das Rathaus zum Empfang geladen, mit anschließendem Mittagessen im Wielkim-Schloss.
Mit einem zünftigen Lagerfeuer im Hof der St.-Theresia-Gemeinde ging ein bemerkenswerter Tag für die beiden Partnergemeinden zu Ende.
Die zweite Wochenhälfte führte die Reisegruppe über Tschenstochau und Auschwitz nach Krakau.
Allen Teilnehmern wird die Reise in guter Erinnerung bleiben.
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