
Bereit für Ganztagsbetrieb
Brilon, 17.10.2007 00:00 Uhr (ank
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Roman-Herzog-Schule weiht Anbau ein — Günstiger als geplant
Brilon. (ank)
Erst im Frühjahr diesen Jahres wurde die Roman-Herzog-Schule im Briloner Mühlenweg eröffnet. Schnell kristallisierte sich für Rektor Klaus Mülder und sein Kollegium heraus, dass die Räumlichkeiten nicht ausreichen würden. Derzeit betreut die Förderschule 155 Schüler in Brilon. Grund genug, für die größte der drei Schulen für emotionale und geistige Entwicklung im HSK, einen Anbau zu erstellen. "Nach relativ kurzer und unproblematischer Bauzeit", so Architekt Michael Rosenbaum, konnte der auf 835 Quadratmetern geschaffene Anbau seiner Bestimmung übergeben werden. Im Rahmen einer Feierstunde im Forum der Schule unterstrich der stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann die wichtige Bedeutung dieser Einrichtung. Die Förderschule in Trägerschaft des Hochsauerlandkreises investierte 1,24 Millionen Euro, dank umsichtiger Planungen 160.000 Euro weniger als geplant. Erfreulich auch für die heimische Baubranche, die mit Aufträgen in Höhe von 850.000 Euro involviert wurde. Mit dem neuen Gebäudetrakt stehen nunmehr drei weitere Klassenräume zur Verfügung sowie sechs großzügige Räume für diverse Arbeitsgemeinschaften und eine stattlich bestücke Schülerbücherei.
Freuen dürfen sich seit dem laufenden Schuljahr bereits Siebt- bis Zehntklässler über den Ganztagsbetrieb. Mit einer neu geschaffenen Mensa besteht nun die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen, bevor am Nachmittag weitere Aktivitäten wie Sport-AGs oder Hausaufgaben anstehen. Bereits im Sommer des nächsten Jahres können dann die Schüler der Primarstufe mit in den Ganztagsbetrieb einsteigen.
Der Dank aller galt auch der Stadt Brilon, die nach Aussage von Bürgermeister Franz Schrewe ein großes Areal für den Bau und Ausbau eines Bolzplatzes zur Verfügung stellte.
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