
Arbeiten im Ausland: Einblicke in Beruf und das Alltagsleben
Überregional, 02.12.2007 00:00 Uhr (SK
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Angehende Fremdsprachenassistenten absolvierten Praktika
Kreisgebiet. (SK)
Mit vielfältigen Eindrücken kam eine Gruppe angehender Fremdsprachenassistenten des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung jetzt von ihrem Auslandspraktikum zurück.Die jungen Männer und Frauen arbeiteten vier Wochen lang in verschiedenen ausländischen Betrieben in Frankreich, Spanien, England, Belgien, Griechenland und in den Niederlanden. Eine Schülerin absolvierte ihr Praktikum in einem Hotel in Sri Lanka.
Touristeninformation in der französischen Kleinstadt Berck-Sur-Mer: Ein französisches Ehepaar bittet um Informationsmaterial. Die Praktikantin Sabrina Schmidt aus Olpe fragt nach den besonderen Interessen und gibt anschließend entsprechendes Material aus. "Der direkte Kontakt mit den Menschen hat mir besonders Spaß gemacht. Man kann endlich das in der Schule gelernte Französisch direkt anwenden."
Ortswechsel: Ein Büro der Firma Unitex-Group im niederländischen Coevorden. Alexander Mihatsch aus Netphen sitzt am Schreibtisch und brütet an einer anspruchsvollen Übersetzungsaufgabe. Mit Hilfe verschiedener technischer Wörterbücher soll er Teile des Firmenkatalogs vom Französischen ins Deutsche übersetzen.
Bei einer Firma in Manchester absolviert Christian Schmidt aus Siegen sein Praktikum. Er kann in seiner Arbeit seine Fremdsprachenkenntnisse mit seinen guten Computerfähigkeiten verbinden, denn er hat die Aufgabe, die englischsprachige Internetpräsenz der Firma ins Deutsche zu übertragen.
Andere Praktikanten arbeiten in Exportabteilungen ausländischer Firmen, wo sie Geschäftsbriefe schreiben oder auch mal, wie etwa Ann Christin Polte aus Netphen, ein Telefongespräch führen: "Vor dem Telefonieren in Spanisch hatte ich anfangs ziemlich Angst, aber mit der Zeit klappte es immer besser, und wenn ich mal nicht alles verstanden habe, habe ich das Gespräch an einen Kollegen weitergeleitet."
Untergebracht waren die Praktikanten zumeist in Gastfamilien, wo sie wertvolle Einblicke in das Alltagsleben der jeweiligen Gastländer erhielten.
Im nächsten Sommer werden die angehenden Fremdsprachenassistenten ihre Ausbildung beenden und hoffen, ihre während der dreijährigen Ausbildung erworbenen kaufmännischen und fremdsprachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten in exportorientierten Unternehmen anwenden zu können.
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