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Überregional, 02.12.2007 00:00 Uhr (aleu
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Kaufläden und Puppenstuben "Renner"der JVA-Ausstellung
Ewig. (aleu)
Etwa 200 Besucher warteten gestern vor der JVA Attendorn in Ewig darauf, dass pünktlich um 12 Uhr die Türen zur alljährlichen Verkaufsausstellung geöffnet wurden. Allein in der ersten halben Stunde "durchstöberten" bereits 500 Besucher die Verkaufsräume."Der Ansturm ist unglaublich", erklärte Jürgen Streiß, Leiter der Arbeitstherapie. "Eigentlich müsste doch bald das ganze Sauerland mit unseren Holzartikeln versorgt sein", ergänzte er lächelnd. Vermutlich gibt es noch weiße Flecken, denn das Einzugsgebiet hat sich mittlerweile enorm vergrößert. Die Besucher kommen selbst aus dem Siegerland und dem Ruhrgebiet, um die preisgünstigen und hochwertigen Holzartikel und Spielwaren zu erwerben. "In diesem Jahr kommt eine Besucherin sogar aus Dresden", wusste Jürgen Streiß zu berichten.
Ritterburgen, Vogelhäuschen, Schaukeltiere oder Gartenmöbel — die Auswahl kannte kaum Grenzen. "Wir haben keine Ladenhüter", freute sich Ludger Schröder von der Arbeitstherapie.
Dreimal wurde das Märchen "Schneewittchen und die sieben Zwerge" aufgeführt. Dafür waren Studentinnen von der katholischen Fachhochschule in Köln angereist, die mit einigen Inhaftierten das Kasperletheater aufführten. Am 14. Dezember wird es um 15 und 16 Uhr auf der Bühne des Attendorner Weihnachtsmarktes erneut aufgeführt.
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