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166,9 Millionen Euro für Kyrill-Schäden

Überregional, 02.01.2008 00:00 Uhr (SK )

"NRW bekommt 95 Millionen Euro"

Kreisgebiet. (SK) Nach Auskunft der Europäischen Kommission waren die Schäden, die der Sturm Kyrill im Januar angerichtet hat, doppelt so hoch wie die Schäden durch die Feuer, die im August in Griechenland gewütet haben". Dies teilte der heimische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese mit. "Es ist schon erstaunlich, wie in der Wahrnehmung der Bevölkerung und in den internationalen Medien die Akzente verschoben wurden.
Die Feuer in Griechenland beherrschten tagelang die Medien in ganz Europa, und das Europäische Parlament hat dazu sogar eine Sondersitzung durchgeführt. Der Kommissionspräsident ist innerhalb von wenigen Tagen nach Griechenland gereist. Für Kyrill hat sich außerhalb von Südwestfalen schon kaum jemand interessiert, und es war schon eine Anstrengung für den Umweltminister Eckhard Uhlenberg, die anderen Ressorts in NRW von der Notwendigkeit des Handelns zu überzeugen.
Zum Glück hält sich die Europäische Kommission bei der Zuteilung von Hilfsgeldern nicht an Medienberichte oder aufgeregte Debatten, sondern an objektive Fakten.
Nach Auskunft Lieses werden die 166,9 Mio. Euro in diesen Tagen von der Europäischen Kommission nach Berlin überwiesen. Anfang Januar soll das Geld dann nach Nordrhein-Westfalen weitergereicht werden. "Erfreulich ist, dass NRW nicht, wie ursprünglich geplant, 91 Mio., sondern etwas mehr als 95 Mio. Euro bekommt."

 

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