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250. Wiederkehr des Agatha-Gelübdes

Olpe, 03.02.2008 00:00 Uhr (SK )

Weihbischof Wiesemann feiert Pontifikalamt

Frenkhausen. (SK)
Die 250. Wiederkehr des Agatha-Gelübdes begeht am Dienstag, 5. Februar, die Kapellengemeinde Frenkhausen. Der Paderborner Weihbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann feiert zu diesem Anlass um 18.30 Uhr ein Pontifikalamt in der St.-Franziskus-Xaverius-Kapelle.1758 brach in Frenkhausen ein Großfeuer aus und viele Häuser, die in dieser Zeit noch aus Lehm und Stroh gebaut waren, brannten ab. Diese Katastrophe veranlasste die Frenkhauser, die Heilige Agatha um Schutz vor einer neuen Feuersbrunst anzurufen und gelobten, am 5. Februar, ihrem Festtag, bis zum Mittag zu fasten und eine Messe zu ihren Ehren zu feiern.
Am 8. Februar 1883 wurde das Agatha-Gelübde in vollem Umfang erneuert. Anlass war, dass die 1882 verstorbene fromme Dienstmagd Elisabeth Huperz ihr Erspartes der Kirche mit der Bedingung vererbt hatte, dass jährlich ein Hochamt zu Ehren des Heiligen Franziskus-Xaverius und der Heiligen Agatha gefeiert wird.
Anlässlich des 225-jährigen Jubiläums des Agatha-Gelübdes wurde der Text der Zeit angepasst und feierlich erneuert. Danach geloben die Einwohner des Dorfes Frenkhausen am Agathatag ein Festhochamt zu feiern und an einem der drei dem Fest vorausgehenden Tage sich "in Speise, Trank und Genussmitteln Entsagung anzutun und das so ersparte Geld als Agathaopfer einem kirchlichen Hilfswerk für die Not in der Welt zur Verfügung zu stellen".
Die Kapellengemeinde Frenkhausen erhielt außerdem 1990 durch den besonderen Einsatz von Pater Wilhelm Kesting eine Agatha-Reliquie, die seither im Altarsockel ausgestellt ist.

 

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