Freudenberg, 04.05.2008 01:15 Uhr (SK)
Höhepunkt der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verschönerungsvereins Freudenberg waren die Ergänzungswahlen zum Vorstand. Es hatten sich mehr Kandidaten zur Mitarbeit bereit gefunden, als benötigt wurden. Weil öfter einige Vorstandsmitglieder aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen, wurde die Satzung geändert und die Zahl der Beisitzer von 9 auf 15 erhöht.
Anke Flender, Patricia Rudischhauser, Erika Topol, Mario Topol, Wilfried Himken, Helge Gattwinkel, Henning Mötz, Stephan Wagener und Reinhard Wüst wurden zu Beisitzern gewählt. Mit Wilfried Himken ist nun auch der neue ehrenamtliche Altstadtbeauftragte der Stadt Freudenberg im Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereins. Dadurch erhoffen sich beide Seiten wechselseitige Unterstützung bei vielen gemeinsamen Anliegen. Nachdem die Beisitzer Eberhard Klaes und Dr. Franz-Josef Peveling mit Dank für ihre langjährige Mitarbeit aus dem Vorstand verabschiedet wurden, gibt es nun 15 Beisitzer und drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands.
Für eine weitere Amtszeit gewählt wurden der zweite Vorsitzende Klaus Brenner und der Schriftführer Gerhard Weber. Nachdem der erste Vorsitzende Helmut Krämer im Vorjahr sein Amt aufgegeben hat, ist es bisher nicht gelungen, einen Nachfolger zu finden, so dass Klaus Brenner den Verein führt.
Neben den üblichen Aufgaben des Vereins wie die Wartung der rund 150 Ruhebänke, die Zeichnung der Wanderwege und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt wurden 2007 einige Konzerte im Kurpark organisiert. Für dieses Jahr ist wieder die Beteiligung am Altstadtfest und am Weihnachtsmarkt vorgesehen, für 2009 eine Fahrt für Vereinsmitglieder. Der Kassenbericht von Schatzmeister Hans Günter Siebel wies Einnahmen von rund 6720 Euro und Ausgaben von rund 7230 Euro auf. Um den drohenden Sturz in die Verlustzone abzuwenden, wurde der Mitgliedsbeitrag einstimmig auf zwölf Euro pro Jahr erhöht.
Der Altstadtbeauftragte Wilfried Himken betonte die Belastung der Altstadtbewohner durch eine Vielzahl von Festen. Er schlug vor, einen Teil des Erlöses des Altstadtfestes für die Unterstützung von Hauseigentümern bei der Pflege ihrer Häuser zu verwenden. Nach kurzer Diskussion wurde das Anliegen dem Vorstand für seine nächste Sitzung zur Beratung übertragen. Architekt Michael Arns, selbst Hausbesitzer in der Altstadt, trug im Anschluss seine Vorstellungen von einem Gesamtkonzept für die Erhaltung und Fortentwicklung des "Alter Fleckens" vor.
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