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"Räuber" gratulierten

Eisern, 02.06.2010 01:30 Uhr (SK)

Die Freiwillige Feuerwehr Eisern feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Nachdem der offizielle Teil bereits mit einem Festkommers im Februar in der Turnhalle Eisern gefeiert wurde, begann am Freitagabend das große Festwochenende im Festzelt neben dem Feuerwehrhaus "In der Bitze".

Den Auftakt zu diesem großen Festwochenende machte am Freitagabend eine Oldienight mit den "BB's finest" bei der das Festzelt schon gut gefüllt war. Am Samstagabend aber wurde das Zelt noch voller, denn ab 19.30 Uhr startete der große Festabend im Zelt mit über 800 Besuchern, die nicht nur aus Eisern kamen, sondern auch über 22.000 Kilometer extra aus Australien nach Eisern angereist waren. Karlo Giebeler, der früher im Siegerland lebte und sich auch hier ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr betätigte, zog vor einigen Jahren nach Newcastle in Australien und war anlässlich des Feuerwehrjubiläums extra mit seiner Familie in die alte Heimat gekommen.

Den Auftakt des Festabends machten hier die "Siegheuler" aus Scheuerfeld. Mit den Oberallgäuer Musikanten starteten die Festgäste dann mit Singen, Tanzen, Schunkeln und natürlich mit einer super Stimmung richtig durch. Comedy, Witz und Parodie unter anderem mit Joachim Jung, der als "Hans Heinz Hammelböck" und später auch als "Lieselotte" auftrat und das Publikum zum Lachen brachte, rundeten Musik und Tanz dann zwischendurch etwas ab.

Gegen 22 Uhr hieß es dann "Hilfe die Preußen kommen". Die Handdruckspritzengruppe aus Terpe in Brandenburg führte noch einen kleinen Tanz in ihren historischen Uniformen vor, bis dann etwa eine Stunde später der eigentliche Höhepunkt des Abends startete. "De Räuber" marschierten ein und brachten zu später Stunde dann noch einmal Bombenstimmung mit ihrem neuen, aktuellen Album "a la carte" ins Festzelt nach Eisern. Bis kurz nach Mitternacht dauerte ihr Auftritt, doch die Stimmung bei den Festgästen ebbte noch lange nicht ab und die Oberallgäuer Musikanten spielten weiter bis in die frühen Morgenstunden.

Nach einer kurzen Nacht ging es dann am Sonntagmorgen schon recht früh weiter beim Feuerwehrjubiläum in Eisern. Denn der Sonntag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst gefolgt vom Frühschoppen bei dem die Oberallgäuer wieder für musikalische Stimmung bis zum Mittagessen sorgten. Der Nachmittag bot dann neben Kaffee und Kuchen zahlreiche Events mit Kinderbelustigung. Mit einem historischen Spritzenwettbewerb ließen die Eiserner Feuerwehrleute ihr 100-jähriges Jubiläum dann langsam ausklingen.


 

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