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Aus Rot wird Grün in Alme

Alme, 06.09.2010 11:00 Uhr

Viele Fußball­spieler erin­nern sich gut an den alten roten Almer Aschen­platz, der sich bei Regen schnell in eine Seen­land­schaft verwan­delte. Das gehört nun der Vergan­gen­heit an, denn Alme hat jetzt einen grünen Kunstra­sen­platz, der am Sonntag feier­lich einge­weiht wurde.

Ein Gottesdienst unter freiem Himmel, Messdiener in Fußballtrikots, statt der Orgel der Musikverein Alme: als "ungewöhnlich" beschrieb Vikar Klaus Engel, der anschließend den neuen Kunstrasenplatz segnete, seine Messe.

400.000 Euro hat der Platz gekostet. Davon kamen 292.000 Euro von der Stadt Brilon aus dem Konjunkturpaket II des Bundes. Der Rest wurde aus Spenden finanziert. Passend dazu übergab Josef Brücher von der Volksbank Brilon einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro.

Über elf Wochen im Sommer waren 96 Helfer mit 2500 Stunden ehrenamtlich bei der Platzerrichtung tätig. "Von einer wunderschönen neuen Arena", sprach Michael Schütte, Erster Vorsitzender des BV Alme, in seiner Begrüßung. Nachdem vor acht Jahren ein Antrag auf einen Kunstrasenplatz gestellt wurde, sei "nun ein Traum wahr geworden", beschrieb der Vorsitzende die Jahre der Ungewissheit.

"Das sportliche Leben steht nun auf einem weiteren Bein", äußerte Bürgermeister Franz Schrewe. In Alme kann gespielt werden, wenn auf anderen Plätzen noch Schnee liegt, weil es der tiefste Sportplatz im Stadtgebiet ist. Daher sei die Wahl für den Kunstrasenplatz neben der Kernstadt auf Alme gefallen, so dass auch andere Vereine dort Fußball spielen können.

Bundestagsabgeordneter Patrick Sensburg und Landtagsabgeordneter Hubert Kleff lobten das Engagement der Almer Sportler. So komme es, dass man über "einen langen Zeitraum ein Ziel erreicht". Almes Ortsvorsteher Willi Harding meinte: "Der alte Aschenplatz war nicht mehr bespielbar." Er machte die Notwendigkeit des Kunstrasenplatzes deutlich, auf den die Almer sehr stolz sind.


 


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