
Marsberg, 05.02.2012 02:15 Uhr
In den Hochlagen des Sauerlands kommt das Thermometer seit Tagen nicht aus dem zweistelligen Minusgrad-Bereich. Auf dem Kahlen Asten bei Winterberg misst der Deutsche Wetterdienst derzeit Temperaturen von knapp 18 Grad unter Null. In Marsberg haben hauptsächlich die Stadtwerke mit den Nebenwirkungen der Kältewelle zu tun.
Das größte Problem sind die Wasserzähler, von den Mitarbeitern auch "Frostzähler" genannt, weil sie diese bei diesen Wetterverhältnissen ohne Ende austauschen müssen. Werden die Zähler nicht hinreichend von den Hauseigentümern vor Frost geschützt, platzen sie. Nicht zu beneiden sind die Mitarbeiter, die sich um kaputte Wasserrohre kümmern müssen. Arbeiten mit kaltem Wasser rangieren derzeit auf der Beliebtheitsskala nicht weit oben.
Untypisch ist der Eiswinter für die hiesige Region aber nicht. Auch in den vergangenen beiden Wintern lagen die Werte teils im zweistelligen Minusbereich. Den kältesten Winter gab es übrigens auf dem Kahlen Asten im Jahr 1956, als die Thermometer am 1. Februar minus 26 Grad anzeigten. Die Sauerländer müssen dennoch auch an diesem Wochenende weiter bibbern, es bleibt laut der Meteorologen vorerst kalt.
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