E-Bike statt Schlitten

Weihnachtsmann wieder in Himmelpfort eingetroffen

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Er ist wieder da: der Weihnachtsmann radelt durch Himmelpfort. Foto: Bernd Settnik

Tausende Kinder aus aller Welt - die meisten allerdings aus Deutschland - haben dem Weihnachtsmann bereits ihre Wünsche geschrieben. Jetzt macht er sich an die Arbeit.

Himmelpfort (dpa) - Stapelweise Wunschzettel warten schon auf seine Antwort: Der Weihnachtsmann ist am Donnerstag in der Weihnachtspostfiliale im brandenburgischen Himmelpfort eingetroffen.

14 708 Briefe von Kindern aus aller Welt sind dort bereits angekommen, wie die Deutsche Post in Berlin mitteilte. "Die meisten Briefe kommen aus Deutschland", sagte eine Sprecherin. Den weitesten Weg habe ein Wunschzettel aus Japan zurückgelegt.

Jüngere Kinder wünschen sich demnach häufig Bausteine, Longboards, Bücher oder Knete. Bei den Älteren seien Tablets und Smartphones beliebt.

Der Weihnachtsmann reiste bei Regenwetter auf einem E-Bike mit Anhänger an. Jedes Jahr benutzt er ein anderes Fahrzeug, in der Vergangenheit waren es eine Kutsche oder ein Elektrotransporter. 24 Grundschulkinder begrüßten ihn und bekamen Süßigkeiten aus dem Geschenkesack.

Die Briefe beantwortet der Weihnachtsmann bis Heiligabend zusammen mit 20 Helfern. Drei Wunschzettel werden kurz vor Weihnachten prämiert. Die Auswahlkriterien seien nicht bekannt, sagte die Sprecherin: "Das entscheidet der Weihnachtsmann mit den Engeln zusammen."

Bis Heiligabend gingen im vergangenen Jahr 302 000 Wunschzettel aus 71 Ländern ein. Der bisherige Rekord wurde mit 312 000 Briefen im Jahr 2014 aufgestellt - zum 30. Jubiläum der Weihnachtspostfiliale in dem brandenburgischen Örtchen.

Die Deutsche Post öffnet in Deutschland jedes Jahr sieben Weihnachtspostfilialen. Himmelpfort ist den Angaben zufolge die größte - dort gingen die meisten Briefe ein. Es wird empfohlen, den Absender nicht zu vergessen, und die Briefe bis zum dritten Advent zu schicken, damit sie rechtzeitig bis vor Heiligabend beantwortet werden können.

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