
Attendorn, 01.02.2012 02:00 Uhr
Fußball hat im Sportunterricht des St.-Ursula-Gymnasium Attendorn schon lange einen sehr hohen Stellenwert und die Mannschaften, egal ob Jungen oder Mädchen, konnten schon große Erfolge erzielen. Seit Freitag ist das Gymnasium nun eine zertifizierte DFB-Stützpunktschule.
Mit großer Begeisterung empfingen die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen fünf, sechs und sieben in Fußballfanbekleidung Schulleiter Markus Ratajski und seinen Stellvertreter Thomas Schomaker, Sportlehrer Marco König, Bürgermeister Wolfgang Hilleke, Claudius Hildmann (Dezernent der Schulen unter der Trägerschaft des Erzbistum Padeborn), sowie die DFB-Delegation Manfred Deister, Herbert Hrubesch, Klaus Dermann und Ulrich Keine (Jugendobmann des Kreises Olpe) in der Aula des Gymnasiums.
"Ich freue mich, dass wir hier gleich die Vereinbarung beschließen, die es euch ermöglicht euch fußballerisch weiter zu entwickeln", begrüßte Manfred Deister, Vorsitzender des Verbands-Jugendausschusses des DFB die Jungen und Mädchen. In andächtiger Stille beobachteten diese anschließend die Vertragsunterzeichnungen durch Claudius Hildmann und Manfred Deister. Beim Hochhalten der Verträge und der Zertifizierungsurkunde ließen sie dann jedoch lautstark ihrer Freude freien Lauf. Das St.-Ursula-Gymnasium ist somit die 47. DFB-Stützpunktschule in Westfalen-West. Aufgrund der Turnhalle und des Sportplatzes sind die Voraussetzungen der Schule einfach sehr gut, dazu kommt noch die Kooperationsmöglichkeit mit anderen Schulen.
Ab dem neuen Schuljahr soll die Arbeit der Stützpunktschule unter der Verantwortung von Sportlehrer Marco König offiziell beginnen. Als Einstieg ist ein Fußballturnier der neuen fünften Klassen geplant, um Talente erkennen und entsprechend fördern zu können. Danach soll zunächst ein leistungsorientierte Fußballtraining in der Unterstufe beginnen, was vielleicht auch auf die Klassen sieben und acht ausgeweitet wird. Außerdem sind weitere Projekte, wie Kooperationen mit Grundschulen, geplant. Am Ende profitieren von einer Stützpunktschule alle, die Schüler und besonders die Schülerinnen, die Schule, die örtlichen Vereine und der Fußballverband. Der DFB bietet der Schule viele Möglichkeiten und das Gymnasium entscheidet selber, welche es annimmt. So ist die Weiterschulung von Sporthelfern in Richtung Fußball möglich, es können Trainerlizenzen erworben und SchiedsrichterAusbildungen gemacht werden. Außerdem werden die verantwortlichen Lehrer einmal jährlich entsprechend weiter geschult.
Bei all dem kommt die SchulAusbildung natürlich nicht zu kurz. Dass Fußball und Schule gut funktionieren kann, dafür gibt es an dem St.-Ursula-Gymnasium ein gutes Beispiel. Jonas Ermes absolvierte dort sein Abitur und war als Torwart in der U 17-Auswahl des DFB bei der WM in Nigeria im Einsatz.
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