
Daaden, 22.01.2012 01:45 Uhr
Strahlende Gesichter bei der traditionellen Sportlehrerehrung am Freitag im Rathaus in Daaden: Bürgermeister Wolfgang Schneider und Fachbereichsleiter Wolfgang Märker konnten neben den Athleten auch zahlreiche Eltern, Trainer, Betreuer und Vereinsfunktionäre begrüßen.
Ausgezeichnet wurden Sportler, die bei Rheinland-Meisterschaften oder bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften die Plätze 1 bis 3 belegen konnten, sowie auch alle, die an Deutschen Meisterschaften teilgenommen hatten. Jede Menge Titel waren im letzten Jahr errungen worden. 62 Sportler aus 9 Vereinen durften die hochverdienten Urkunden entgegen nehmen.
Bürgermeister Schneider betonte, so einfach die Ehrung klinge, sei es bei näherer Betrachtung doch ganz schön schwierig, erst einmal dorthin zu gelangen. Neben Talent gehöre auch Fleiß dazu. Immer wieder, so Schneider, müsse trainiert werden, der "innere Schweinehund" müsse überwunden werden. Stückweise würden diese Faktoren das Leben begleiten und die Sportler antreiben. "Ohne Fleiß kein Preis und ohne Leistung kein Weiterkommen."
Schneider betonte wie stolz die Gemeinde sei, dass die Athleten den Erfolg weit über die Grenzen Daadens hinaus tragen würden und das Image der Region damit aufpolierten.
Neben den Urkunden erhielten die Sportler auch Gutscheine zum Kauf von Sportartikeln. Der achtjährige Lucas Schmidt vom Bobby-Car-Club Daaden konnte sich sogar über einen zweiten Gutschein freuen: Ihren Gutschein hatte die Olympia-Siegerin Margit Höller, mittlerweile in der Nähe von Köln lebend und im hiesigen Raum noch eher bekannt unter Margit Stein, für den jüngsten Sportler gestiftet. Mit Gerrit Rosenkranz vom RSV Daadetal wurde sogar ein Weltmeister im 24 Stunden zweier Team ausgezeichnet.
Walter Strunk, Vorsitzender und Musikausbilder der Knappenkapelle Daaden, sorgte gemeinsam mit Julius Mann (Posaune) und Moritz Schlosser (Euphonium) für die musikalische Umrahmung. Die beiden jungen Musiker absolvierten ihren ersten Auftritt in der Öffentlichkeit mit Bravour. "Wir müssen zwar keine 3000 Meter laufen, aber viel ziehen", so Walter Strunk.
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