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Für mehr Aufklärung

Dokument: Hochsauerlandkreis, 07.02.2010 01:46 Uhr (SK)

Die Gesellschaft verändert sich, der Leistungsdruck wird immer größer. Die Konsequenz daraus ist, dass viele Menschen den Folgen nicht gewachsen sind und psychisch krank werden. Obwohl der Krankenstand immer weiter sinkt, ist trotzdem festzustellen, dass die Krankschreibungen infolge psychischer Erkrankungen immer weiter steigen.

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, aber auch Burn-Out, Border-line oder Magersucht sind Themen, mit denen es die Mitarbeiter der Beratungsstellen für psychisch Kranke und Angehörige im HSK und die Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Hochsauerlandkreis - AKIS im HSK - täglich zu tun haben.

Aus diesem Grunde trafen sich jetzt Mitarbeiter der Selbsthilfekontaktstelle und der Beratungsstellen aus dem Kreis sowie des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises. Hier stand die Organisation eines im Juni geplanten "Tag der psychischen Erkrankungen" im Vordergrund.

Der Informationstag soll über verschiedene Themen aus diesem Bereich informieren und aufklären; unter anderem konnten auch schon Dr. Ewald Rahn und Chefarzt Dr. Manfred Hummel als Referentengewonnen werden. "Eine Zusammenarbeit der Beratungsstellen und der Selbsthilfe ist wichtig, um für die Betroffenen und Angehörigen die bestmögliche Hilfe gewährleisten zu können.", so Marion Brasch, Leiterin der AKIS im HSK - "jetzt geht es darum dem Informationstag ein Gesicht zu geben. Wir möchten auch alle ortsansässigen Selbsthilfegruppen einbeziehen, damit diese sich präsentieren können."

Bei Rückfragen stehen Ihnen die AKIS im HSK, Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Marion Brasch, unter Tel.: 02931/9638105 oder die Beratungsstellen vor Ort Arnsberg, Förderkreis Psychische Gesundheit e.V., Tel.: 02932/931-180.


 
 
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