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Richtig oder falsch? Loveparade-Aus nach Tragödie in Duisburg

Dokument: Hochsauerland, 29.07.2010 16:20 Uhr (jochen)

Hochsauerland.
Ganz Deutschland steht auch eine Woche danach immer noch unter dem Eindruck der schrecklichen Ereignisse, die sich auf dem Festivalgelände der Loveparade am alten Bahnhof in Duisburg zugetragen haben.

Es sollte eine friedliche und ausgelassene Megaparty werden und endete in einer Katastrophe: bei der Massenpanik auf der Loveparade am vergangenen Wochenende kamen 21 Menschen zu Tode, mehr als 500 wurden verletzt.
Der Schock sitzt nach wie vor tief, doch neben die Trauer mischen sich jetzt vor allem Unverständnis und Wut über die Tatenlosigkeit der Verantwortlichen. In einem beispiellosen Possenspiel schieben sich Stadtverwaltung, Polizei und Organisatoren gegenseitig die Schuld zu, ohne dass sich einer der Beteiligten zu seiner tatsächlichen Verantwortung bekennt.
Rücktrittsforderungen und Rufe nach juristischen Schritten werden immer lauter, konkret passiert ist bisher jedoch nur eines: es wurde entschieden, dass die Loveparade nie wieder stattfindet. In diesem Beschluss waren sich ausnahmsweise alle Beteiligten einig.
Und genau hier knüpft unsere Frage an: Was meinen Sie, liebe Leser des SauerlandKurier , ist diese Entscheidung vorbehaltlos richtig?
Wäre es wirklich nicht mehr tragbar, nach der Tragödie eine Loveparade mit verbessertem Sicherheitskonzept durchzuführen? Ist die große Techno-Party für immer beendet oder hat sie vielleicht doch noch eine Zukunft? Wäre beispielsweise eine Rückkehr nach Berlin denkbar?
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