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"Es geht zügig voran"

Dokument: Arnsberg, 05.09.2010 01:47 Uhr (SK)

30 interessierte Bürger folgten jetzt den Ausführungen von Dr. Gotthard Scheja, Fachbereichsleiter des Umweltbüros der Stadt Arnsberg, zum Stand der Arbeiten der Renaturierungsmaßnahmen an der Jägerbrücke.

Anhand des Bauschildes und weiterer Pläne stellte Dr. Scheja den zukünftigen Verlauf der Ruhr dar. "Die Ruhr soll ihr Flussbett in dem gewünschten Rahmen selber ausbilden", sagt Scheja. Man beabsichtige, die Natur mehr sich selbst zu überlassen. Die gewässernahen Flächen sollen ihren natürlichen Lebensraum selber schaffen. Ein so entstehender Wildwuchs sei gewollt.

Der Vorsitzende der CDU Sascha M. Walenta freut sich über die allgemein zustimmende Haltung in der Bevölkerung zu dem Projekt "Renaturierung der Ruhrauen" und erkundigte sich nach den Auswirkungen für den Hochwasserschutz. "Die Prognosen gehen von einer Reduzierung des Hochwasserstandes von ca. 30 Zentimetern aus".

Die Arbeiten gingen zügig voran, einzig die durch die vorangegangenen Niederschläge verursachte Zerstörung einer provisorischen Brücke verzögerte die Maßnahme, sodass das beauftragte Tiefbauunternehmen demnächst wohl auch an den Wochenenden arbeiten müsse.

Nicht nur auf das Ergebnis der Renaturierung freuen sich anwesende Anwohner, sondern auch auf den dann ausbleibenden Baulärm und die wieder einkehrende Ruhe. "Ein wahrer Gewinn für die Stadt Arnsberg, den wir aufgrund einer 80 Prozent Förderung vom Land NRW und durch Deckung des Eigenanteils durch Ausgleichsabgaben im Rahmen von Bebauungsplanverfahren zum Nulltarif bekommen", so Sascha M. Walenta.


 
 
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