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Dokument: Hilchenbach, 07.02.2010 01:46 Uhr (SK)

Als seit 2007 von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft anerkanntes MS-Zentrum verfügt die AHG Klinik für Neurologie Hilchenbach nun über eine ausgebildete MS-Fachkraft und nimmt dadurch in der Region eine Vorreiter-Stellung ein.

Themen wie Therapietreue, Patientenbindung, Krankheitsbewältigung, Kommunikation und Dokumentation rücken mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken. Viele an Multiple Sklerose Erkrankte befinden sich in einem unsicheren Stadium im Hinblick auf Zukunftsperspektiven und Diagnostik bei Problemen wie Lähmungen, Spastik, Missempfindungen oder aber Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und Hilfsmittelversorgung.

Da steht nun mit dem seit zehn Jahren in der Klinik als Stationsleitung tätigen Krankenpfleger Michael Böcher, der kürzlich als einer der Ersten aus NRW die von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft zertifizierte 18-monatige FachAusbildung "MS-Therapiemanagement" mit sehr gutem Erfolg absolviert hat, eine ausgebildete Fachkraft zur Verfügung.

Mehrtägige Hospitationen

Die Ausbildung, in der die 19 Teilnehmer viele neue Kenntnisse erwerben und zudem ihre Betreuungskompetenzen weiterentwickeln konnten, umfasste neben theoretischen Lerninhalten auch mehrtägige Hospitationen. Die AHG-Klinik für Neurologie Hilchenbach freut sich nun sehr darauf, die ganzheitliche Versorgung und Beratung des sich in der Reha befindlichen MS-Patienten durch einen kompetenten Ansprechpartner noch weiter zu verbessern.

In diesem Zusammenhang sei auch die fachgerechte Aufklärung und Anleitung zur Medikamentenapplikation sowie die Miteinbeziehung und Schulung von Angehörigen genannt. Weiter angedacht sind verschiedene Neuerungen, unter anderem ein EDV-gestütztes Dokumentationssystem, in dem individuell subjektive und objektive Parameter erfasst und somit statistisch besser ausgewertet werden können.

 
 
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