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Wappen setzt Zeichen

Dokument: Albaum, 01.09.2010 11:00 Uhr (SK)

2013 ist für ganz Südwestfalen ein bedeutendes Jahr ? die Ergebnisse der Regionale 2013 werden vorgestellt; ganz besonders wichtig ist das Jahr aber für den 770-Seelen-Ort Albaum. Denn der feiert dann sein 700-jähriges Bestehen, die Vorbereitungen laufen.

Federführend ist der Heimat- und Förderverein Albaum, der die Aktivitäten im Ort bündelt und ? wie es der Name aussagt ? tatkräftig fördert und unterstützt.

In den kommenden knapp zweieinhalb Jahren ist noch einiges zu tun: das Bemühen um einen Dorfladen, Dorferneuerung und -entwicklung, Flurbereinigung, Herausgabe einer Chronik und Planungen der Feierlichkeiten.

Dokumentation von Soldatenschicksalen

Um Außenwerbung zu betreiben, wurde ein Wappen kreiert, das u.a. als Autoaufkleber bei allen Vereinsvorständen erworben werden kann. Das Wappen ist zweigeteilt. Es wird unterbrochen von den Jahreszahlen 1313-2013. 1313 war die erste urkundliche Erwähnung Albaums im Güterverzeichnis der Grafen von Arnsberg.

Der untere Teil des Wappens beinhaltet geschichtliche und geographische Details: Einmal die Lage Albaums zum Kriegerweg (Symbol Schwert), einem frühgeschichtlichen und mittelalterlichen Handelsweg, der über die Albaumer Höhen führte, zum anderen die Lage am "Kölschen Heck". Der Siedlungsname Albaum (Altbom 1313) bezieht sich wahrscheinlich auf einen Schlagbaum, der infolge von Grenzverschiebungen durch einen neuen ersetzt wurde (lt. Dr. G. Müller, LWL). Im oberen Teil des Wappens befinden sich zwei besondere Merkmale Albaums: Die Herz-Jesu-Kirche, die unter Denkmalschutz steht und im Hintergrund die Albaumer Klippen, Überreste eines 480 Millionen Jahre alten Vulkans.

Zeitgeschichte arbeitet der Schützenverein auf: Am Volkstrauertag, 15. November, will er in der Kirche seine Dokumentation über die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege vorstellen.

Die Festrede hält Kreisdirektor Theo Melcher als Kreisvorsitzender des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge.

 
 
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