
Eslohe, 21.04.2010 23:45 Uhr
Die Bundesversammlung des Sauerländer Schützenbundes war mit 1.020 Delegierten in der Esloher Schützenhalle ein Meer aus in Grün und Weiß. Für die St. Peter und Paul Schützen in Eslohe war es eine große Herausforderung, aber auch eine große Ehre, die Bundesversammlung auszurichten.
Mit Bravour meisterten sie diese Aufgabe, zu der Delegierte aus 160 Gemeinschaften angereist waren. Nach dem Einmarsch der Standarten und Fahnen, unter den musikalischen Klängen des "Blasorchesters St. Peter und Paul Eslohe" mit ihrem Dirigent Raphael Jagos, eröffnete Bundesoberst Karl Jansen die Versammlung.
"Ich freue mich, dass ich heute meinen ersten Jahresbericht als neuer Bundesoberst vortragen darf", so Jansen. Er hielt nicht nur Rückblick auf das vergangene Jahr, sondern auch einen Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen. Er berichtete, dass das neue Team im geschäftsführenden Bundesvorstand ausgezeichnet zusammenarbeitet.
Der Präsident der Esloher Schützenbruderschaft St. Peter und Paul, Burkhard Schulte, richtete Grußworte an die Gäste: "Das ist also Eslohes gute Stube?", diese Worte kamen aus dem Mund eines Delegierten beim Eintreten in die festlich geschmückte Halle. Schulte hatte sie aufgeschnappt und fand: "Es ist ein gutes Motto für mich und die vielen Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen. Wir alle freuen uns, dass wir heute Gastgeber sein dürfen."
Der Bürgermeister der Gemeinde Eslohe, Stephan Kersting, sagte: "Sie haben durch die Wahl des Versammlungsortes mit Sicherheit ins Schwarze getroffen, denn in gewisser Weise kommt der SSB heute, mit entsprechendem Kaiserwetter, zu Besuch in seine Geburtsgemeinde", freute sich Kersting.
Am 15. Dezember 1929 wurde im Gasthof "Zur Post" in Wenholthausen der Sauerländer Schützenbund gegründet. Ihm traten die Kreisschützenbünde Arnsberg, Brilon und Olpe als Mitglieder bei. 1930 folgte der Kreisschützenbund Lippstadt. Heute gehören dem SSB 334 Mitgliedsvereine mit zirka 160.000 Mitgliedern an.
Landrat Karl Schneider begrüßte im Namen der Kreisverwaltung und sagte über die Schützenvereine: "Sie sind ein Aushängeschild und der Kick in unseren Dörfern." Für eine bürokratische Vereinfachung zur Absicherung der Schützenumzüge, (Straßensperren) versprach der Landrat sich einzusetzen. In Zukunft sollen diese Genehmigungen für fünf Jahre ausgesprochen werden, und am Ende der Festumzüge wäre zur Absicherung sinnvoll, ein Fahrzeug der Feuerwehr fahren zu lassen, stellte er in Aussicht.
Die Ergebnisse des 30. Bundespokalschießens wurden durch Bundessportleiter Dirk Dönneweg vorgetragen. Das 31. Bundespokalschießen des Sauerländer Schützenbundes wird im November, ebenfalls in Dortmund, durchgeführt.
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