
Helmeringhausen, 13.04.2011 01:30 Uhr
Frühjahrsputz, Generationentreffen, Kunstwerk - all das beschreibt die "Zwölf Stunden für Helmeringhausen"-Dorfaktion, bei der mehr als 90 Helfer Hand anlegten. "Mit so viel Resonanz hatte ich gar nicht gerechnet", sagte Christina Henke, Vorsitzende der örtlichen Kolpingsfamilie.
"Über den Tag verteilt, sind immer mehr motivierte Helfer vorbeigekommen", um ihr Dorf von Winterschäden zu befreien. So halfen viele Kinder dabei, den Vosspfad instand zu setzen. Attraktionen wie die Waldschaukel sind auf dem Walderlebnispfad wieder hergerichtet und alles ist bereit für den ersten Mai, an dem immer viele Familien nach Helmeringhausen kommen. Außerdem wurde der Beachvolleyballplatz wieder hergerichtet. Im Zuge des Frühjahrsputzes kümmerten sich einige auch um das Restaurieren der Informations- und Wandertafeln.
Als man beim Streichen des Bushaltestellenhäuschens einige Schäden bemerkte, entschlossen sich kurzerhand einige Handwerker, die betroffenen Teile zu erneuern. Bei diesen Arbeiten waren sowohl die jüngsten Bewohner Helmeringhausens als auch die Senioren mit dabei. Von einem bis über 70 Jahre reichte die Altersspanne. Außerdem waren zahlreiche Schulfreunde von außerhalb und Bewohner des Josefsheims in das kleine Dorf gekommen, sodass nicht nur generationenübergreifend, sondern auch dorfübergreifend geputzt, gestrichen und gehämmert wurde.
Im Mittelpunkt des Tages stand ohne Zweifel das Kunstprojekt "Blicke", das mit Unterstützung des Madfelder Bildhauers Boris Sprenger verwirklicht wurde. Die einzelnen Komponenten dieses Kunstwerks bieten verschiedene Blicke auf das sauerländische Dorf. Tafeln mit alten Fotos - auf Transparente gedruckt - bieten die Möglichkeit, abgerissene Häuser wieder an ihrem Standort zu sehen und somit das vergangene Helmeringhausen zu erleben.
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