
Willingen, 12.02.2012 01:45 Uhr
Schritt für Schritt nähert sich der Nordisch Kombinierte Max Häfele vom Ski-Club Willingen nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber wieder seiner Top-Form.
Beim Deutschlandpokal in Schonach zeigte der Schwalefelder im ersten Wettkampf einen passablen Sprung, verlor dann aber im Zehn-Kilometer-Langlauf nach schlechtem Skimaterial etwa zwei Minuten auf die Spitze. "Ich habe mich eigentlich richtig fit gefühlt, aber mit den Skiern war nichts auszurichten. Selbst auf geraden Streckenabschnitten musste ich unglaublich aus dem Oberkörper arbeiten", so die Einschätzung des Athleten.
Doch das gute körperliche Fitnessgefühl sollte nicht trügen. Tags darauf ging Max Häfele nach einem gelungenen weiten Satz von der Schanze vom Spitzenplatz aus in den entscheidenden Langlauf und wurde vom gesamten Feld gejagt.
Im Ziel landete lediglich Benedikt Stoib vor dem talentierten SCW-Kombinierer, der mit seinem zweiten Platz und dem ersten Podium der Saison rundherum zufrieden war.
"Trotz des Erfolgs waren die Ski wieder nicht absolut top, sonst hätte ich das Ding nach Hause gelaufen", sagte Häfele selbstbewusst nach dem Rennen. Hoffnungsvoll für den Ski-Club Willingen stimmt die Tatsache, dass der junge Bundespolizist nur 20 Sekunden auf die besten Skilangläufer verlor, die gleichzeitig auch zu den Top-Leuten im Alpencup zählen.
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