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SIEGEN - ZU NEUEN UFERN

Finanzierung ist gesichert

Siegerland, 13.12.2011 12:17 Uhr

Ein Bild mit Seltens­heits­wert: Unisono gratu­lierten heute Morgen die Frak­ti­ons­vor­sit­zenden der Verwal­tung für ihre gute Arbeit. Und das zurecht. Bürger­meister Steffen Mues verkün­dete sicht­lich erleich­tert: „Die Finan­zie­rung für unser Vorzei­ge­pro­jekt,Siegen – Zu neuen Ufern' ist gesi­chert“.

Am Freitagnachmittag erhielt das Stadtoberhaupt aus den Händen von Ferdinand Aßhoff, Abteilungsdirektor der Bezirksregierung Arnsberg, einen Bewilligungsbescheid über 8,737 Millionen Euro.

„Das war wirklich ein tolles vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, freute sich Mues, der im Anschluss noch einen drauf setzte. Auch dem Zusatzantrag, die Sanierung der Stadtmauer im Abschnitt Kölner Straße/Kölner Tor im Gesamtpaket gleich mit zu fördern, stimmte das Land in der vergangenen Woche in Düsseldorf zu. „Das macht das ganze Projekt natürlich richtig rund“, so Mues.
Die jetzt bewilligten Mittel in Höhe von rund 8,7 Millionen Euro stammen aus dem Städtebauförderprogramm 2011 des Landes NRW.
Bereits im September hatte es die Zusage über 2,09 Millionen Euro für den Bereich der wasserwirtschaftlichen Maßnahmen gegeben. Insgesamt darf sich die Stadt Siegen also über eine Fördersumme von rund 11 Millionen Euro freuen – rund eine Million kommt im Jahr 2012 noch einmal oben drauf.
Freuen konnte sich auch Reinhold Baumeister. Denn für die städtebaulichen Maßnahmen hatte der Kämmerer im Haushalt rund 70 Prozent Landesfördermittel angesetzt. Nun sind es doch 80 Prozent geworden. In der Endabrechnung (Kosten für Stadtmauer und Wasserwirtschaft inklusive) muss die Stadt rund 700.000 Euro weniger ausgeben als erwartet. Die positive Förderquote hat nun aber auch Auswirkungen auf den Bauzeitplan. Sicher ist, dass im August 2012 die Siegplatte abgerissen wird. Der gleichzeitig geplante Beginn der Arbeiten in der Kölner Straße/Kölner Tor wird wohl aber nach hinten geschoben, da es keinen Sinn mache, erst die Fußgängerzone umzugestalten und dann noch mal an die Stadtmauer ran zu gehen, so Mues. 2012 wird also zunächst die Stadtmauer saniert und im Anschluss die Fußgängerzone umgestaltet.

 


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