
Sauerland, 22.02.2010 13:54 Uhr
Ein Großbrand hat am heutigen Vormittag rund 200 Feuerwehrmänner in Atem gehalten. um 3.44 Uhr wurden sie von der Leitstelle alarmiert. Grund war ein Feuer in einer Firma für galvanische Oberflächenbearbeitung im Industriegebiet „Am Eckenbach“. Fast die gesamte Dachfläche – rund 1000 Quadratmeter – stand schnell in Flammen.
Da der gesamte Dachbereich der Halle lichterloh brannte und somit ein Löschen der Flammen nur von oben möglich war, wurden zusätzlich die Drehleitern aus Plettenberg und Bamenohl angefordert. Die der Kölner Straße zugewandte Seite war mit Fahrzeugen nicht zu erreichen und so wurde hier versucht, mittels Wasserwerfer große Mengen Wasser auf das Dach zu bekommen.
Durch die hohen Temperaturen hatten sich schnell tragende Teile des Gebäudes verformt und ein Betreten der Halle war nicht möglich.
Bereits kurz nach Eintreffen der Feuerwehr wurden erste Schadstoffmessungen durchgeführt. Die ergaben, dass in dem Brandrauch keine umweltgefährdenden Schadstoffe freigesetzt wurden.Die Attendorner Bevölkerung wurde über Lautsprecher und Meldungen im Radio aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Während der Löscharbeiten war die Landstraße 539 für rund drei Stunden einseitig gesperrt. Brandermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Da der Brandort zur Zeit aufgrund akuter Einsturzgefahr noch nicht betreten werden kann, dauern die Ermittlungen zur Brandursache noch an. Der Sachschaden lässt sich zur Zeit noch nicht abschätzen.
Bis etwa 10 Uhr waren die Feuerwehrmänner damit beschäftigt, die Flammen zu löschen. Neben mehr als 100 Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch das THW, das DRK und Mitarbeiter von Ordnungsamt und Umweltbehörden am Brandort.
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