
Remblinghausen, 08.02.2012 02:00 Uhr
Mit dem Einmarsch des Elferrates und einem dreifachen "Picco Bello" eröffnete Sitzungspräsident Michael "Fritz" Rettler die 31. große Karnevalssitzung der KGR in der Schützenhalle Remblinghausen.
Die meisten in der fast ausverkauften Halle waren dem Aufruf der Karnevalisten gefolgt und erschienen kostümiert zum Höhepunkt des närrischen Treibens in der laufenden Session unter dem Motto: "Picco Bello, Alaaf und Helau - im Remblinghauser Karneval tobt die Wilde Sau". Getreu diesem Motto zündeten die Aktiven der Karnevalsgesellschaft auch ein Feuerwerk der guten Laune, welches durch den Auftritt der "Show-Funkies" stimmungsvoll eröffnet wurde und für die erste Zugabe des noch jungen Abends sorgte.
In der Bütt überzeugten die Elferratsfrauen alias die "Frostbeulen" mit einer Dissertation Karl-Theodor zu Guttenberg zum Thema "Zelten früher und heute", mit der dieser seinen "verlorenen" Doktorentitel zurückerkannt bekommen möchte. Hierbei hatte es Häuptling "Scharfer Büffel" schwer, den Vergleich gegen seine Nachkommen Werner und Ilse aus dem Ruhrgebiet für sich entscheiden zu können.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war wie in jedem Jahr die Verabschiedung des amtierenden Prinzen und die Einführung des neuen karnevalistischen Oberhauptes. Neuer Prinz der Karnevalsgesellschaft Remblinghausen ist Prinz Josef der III. aus dem Hause Kotthoff-Wulstern. Der 42-jährige, selbstständige Landwirt setzt damit eine lange Tradition der Familie fort, denn vor genau 25 Jahren bekleidete sein Vater Josef als Prinz Josef der I. dieses ehrenvolle närrische Amt. Der neue Prinz ist kein Unbekannter im Dorf, denn neben seiner Mitgliedschaft im Karnevalsverein gehört er dem hiesigen Schützenverein, dem Ski-Club und der Feuerwehr als aktives Mitglied an. Außerdem ist er Mitglied in zwei auswärtigen Schützenvereinen.
Zu seinen Hobbys zählt der "Herr über 95 Weiber und zwei Nebenbuhlern" das Jagen, Tanzen und Trecker fahren. Mit ihm freuen sich über die Prinzenwürde seine Frau Eva, die als Prinzessin beim Regieren hilft, und seine zwei Kinder Neele und Jost.
Für die musikalische Unterhaltung am Abend sorgten vor, während und nach der Sitzung "Die Hartwitten" aus Eversberg.
* Bitte halten Sie sich an die Netikette und vermeiden persönliche Anschuldigungen, Beleidigungen und Ähnliches. Verbreiten Sie außerdem keine Unwahrheiten, Vermutungen, Gerüchte sowie rufschädigende oder firmeninterne Informationen. Beachten Sie die Rechte Anderer und urheberrechlich geschützter Quellen. Bei rechtlichen Verstößen haften Sie in vollem Umfang. Aus diesem Grund sind wir gezwungen, Ihre IP-Adresse und Ihren Provider zu speichern. Mit dem Speichern Ihres Kommentars erklären Sie sich mit diesen Regelungen einverstanden.
- Die große Wochenzeitung im Siegerland.