
Hüsten, 29.08.2010 01:45 Uhr
Von der derzeitigen Urlaubs-und Ferienzeit will Hans Schulte nichts wissen. Für den Hüstener Filmautor hat nach dem großen Erfolg des Auftakts im April der zweite Teil des Filmabends mit "Hüstener Filmschätzchen" schon seit Wochen Gestalt angenommen.
Bei der Sichtung zur Zusammenstellung des nächsten Filmabends, den der Heimatkreis "Freiheit Hüsten" anlässlich des 650-jährigen Jubiläums für den 28. Oktober vorbereitet, sind dem 80-jährigen viele alte Streifen durch die Hände gegangen, die ihm von den Hüstener Vereinen zur Überarbeitung und Digitalisierung zur Verfügung gestellt wurden. Den Auftakt zum Programm sollen Ausschnitte in Bild und Ton aus Streifen von den Hüstener Schützenfesten aus den Jahren1963 bis 65 bilden. Ein besonderes Glanzstück kam von der Hükage von der Jubiläumsprunksitzung zum 40-jährigen Bestehen 1977, bei der die damaligen Fidelios den von Gerd von der Heydt komponierten Schlager "Helau ihr Hüstener Kälber" aus der Taufe hoben.
Doch auch mit der Zusammenfassung eines Films von der Brückensprengung am Trauring zum Autobahnbau hat sich Hans Schulte befasst. Ein Wiedersehen gibt es auch mit den Höhepunkten der Kappensitzungen beim KKV und dem TuS Hüsten und die ehemaligen Hausvereine des Kolpinghauses lassen den Abschiedsball von 1996 noch mal Revue passieren. Mit dem Finale der großen Kutschenausstellung des Jahres 2002 soll dann zur Neuzeit übergeleitet werden.
Diese Sissiphus-Arbeit gehört zum Hobby des früheren selbsständigen Versicherungskaufmanns, der auch schon über Abbe Franz Stock und das "Bremer Licht" des Neheimer Erfinders Hugo Bremer berichtet hat. Selber nahm er bereits 1954 die erste Kamera zur Hand und hielt als Mitgründer und langjähriger Geschäftsführer des Fanfarencorps über 20 Jahre die Geschichte in Bild und Ton fest.
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