
Winterberg, 04.01.2009 01:15 Uhr
Nachdem seit Jahren die FDP in Winterberg nicht mehr aktiv war, haben sich im Sommer nach dem Besuch von Guido Westerwelle die Jungliberalen gegründet.
Jetzt ist der nächste Schritt einer Neugründung der örtlichen FDP erfolgt. In Anwesenheit von Staatssekretär Brendel und der Kreistagsfraktion unter Führung von Kreisvorsitzendem Ehrenberg fanden sich genügend Mitglieder im Kurheim St. Ursula zusammen, um einen Stadtverband zu gründen. In dieser Versammlung wurde Bernd Kräling aus Siedlinghausen zum Vorsitzenden, Robert Tusch aus Züschen zum zweiten Vorsitzenden und Constantin Büker aus Winterberg zum Schatzmeister einstimmig gewählt. Als erstes Ziel wurde festgelegt, eine Internetseite unter FDP-Winterberg einzurichten, auf der der Ortsverband den Bürgern die Möglichkeit gibt, dort Informationen über Aktivitäten der FDP einzusehen sowie Anregungen der Bürger zu sammeln, die zu einem späteren Zeitpunkt als Basis für politisches Handeln dienen wird. Die Nähe zum Bürger ist nach Meinung der Mitglieder in den zurückliegenden Jahren immer geringer geworden. Viele Menschen in der Stadt und ihren Ortsteilen finden ihre Interessen in Rat und Verwaltung nicht mehr oder nicht mehr ausreichend vertreten. Die FDP will sich verstärkt um die Nähe zum Wähler bemühen.
Dass Winterberg immer ein liberales Potential hatte, zeigt die Tatsache, dass bei der letzten Bundestagswahl 12 Prozent die FDP gewählt haben. Dieses machte den Gründungsmitgliedern Mut für die Zukunft. Alle Interessierten können sich jederzeit mit dem Vorsitzenden in Verbindung setzen und in die Partei eintreten. Auch Nichtmitglieder sind zu künftigen Stammtischen eingeladen. Auf Veranstaltungen wird rechtzeitig hingewiesen.
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