
Arnsberg, 12.02.2012 02:30 Uhr
Die Ressourcen werden knapp, erneuerbare Energien somit immer wichtiger. Der Regierungsbezirk Arnsberg will die Energiewende vollziehen. Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann hat im Januar zum ersten Energiedialog, dem "Arnsberger Dialog", eingeladen. Hatten sich am Morgen in Dortmund zu diesem Thema schon Vertreter der Kommunen des östlichen Ruhrgebietes getroffen, kamen am Nachmittag in Arnsberg die Vertreter Südwestfalens zusammen. Jüngst wurde der Dialog fortgesetzt.
Die von der Bezirksregierung in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie "Potentiale Erneuerbarer Energien im Regierungsbezirk Arnsberg", brachte es zum Ausdruck - es ist keine Zeit mehr zu verlieren. "Der Handlungsdruck auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene nimmt zu, denn die Kosten des Nichthandelns werden größer ausfallen als die Kosten eines frühen Handelns". Und - die erneuerbaren Energien spielen eine zentrale Rolle, weil sie "klimafreundlich, sicher sowie ressourcenschonend sind". Die Studie soll Planungshilfe und Entscheidungsgrundlage sein.
Regierungspräsident Bollermann betonte schon im Januar, dass die Energiewende eine gewaltige Herausforderung sei und schnelles und effizientes Handeln notwendig. Das Ziel, das man sich gesetzt habe, sei, den Regierungsbezirk von einer Aufhol- zu einer Modellregion zu machen. Die Schwerpunkte der Handlungsfelder sind der Ausbau der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Dazu gehören Windkraft, Solar, Wasser, Bio, Geothermie und Grubengas.
Ein weiterer Schwerpunkt sind infrastrukturelle Maßnahmen mit intelligenten Netzen, Regionalplanung und Zentrum für kommunale Energiewirtschaft. Den Arnsberger Dialog weiter zu entwickeln gehört ebenfalls zu den Handlungspunkten. Die Punkte dieser Entwicklung gestalten sich unter anderem aus dem Energiemanagement der Industrie, Energieerzeuger und Netzbetreiber und dem Thema "Vom Landwirt zum Energiewirt".
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