
Netphen, 12.02.2012 01:30 Uhr
Eine feste Tradition ist die Mathematikolympiade der Netphener Grundschulen. Im Februar 1998 wurde sie von interessierten Lehrern aus den damaligen sieben Grundschulen ins Leben gerufen, die sich in den ersten Jahren ihre Aufgaben für die verschiedensten Ausscheidungsrunden noch selbst zusammensuchen mussten.
Inzwischen ist die Matheolympiade auch an den Grundschulen längst überregional institutionalisiert, die Aufgaben werden zentral zusammengestellt. Die 36 Mathe-Asse, allesamt Schüler der vierten Schuljahre der Netphener Grundschulen, lösten zahlreiche Aufgaben.
Jetzt trafen sich die besten Rechner in der Aula im Schulgebäude in Niedernetphen. Schon im Dezember hatten sie sich an ihrer Schule für die Netphener Stadtmeisterschaft qualifiziert.
Motiviert, nervös und mit legalen Dopingmitteln wie Traubenzucker ausgerüstet hatten sie eine Stunde Zeit, Aufgaben zu lösen, die sich vom normalen Unterrichtsstoff abheben. Hier waren mehr das logische Denken und geometrische Vorstellungskraft als Rechenfertigkeit gefordert. Während sich die Kinder bei einem Film erholten, kontrollierten die betreuenden Lehrer die Aufgaben.
Die anschließende Siegerehrung nahm der Bürgermeister Paul Wagener vor. Als erstes erhielt die Gewinnerin, Lea Schreiber, aus der Hand des Bürgermeisters ihre Urkunde. Aber auch alle anderen Schüler erhielten eine Urkunde und konnten sich einen Preis aussuchen.
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