Aufpassen auf das Datenvolumen

WhatsApp! So teuer kann "Gratis-Telefonie" werden

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Das neue Feld „Anrufe" von WhatsApp auf dem Display eines Android-Smartphones.

München - Die neue Gratis-Telefon-Funktion von WhatsApp kann für viele Handybesitzer kostensparend sein. Doch Vorsicht: Für Nutzer von Verträgen mit begrenztem Datenvolumen kann es richtig teuer werden.

Betroffen sind also alle User der App, die nicht gerade im WLAN surfen - egal ob sie Verträge mit limitiertem Datenvolumen haben oder bei ihnen nach Megabyte abgerechnet wird. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ).

Ist man jedoch auf mobile Daten angewiesen, wird‘s schnell kritisch. Denn schon ein einstündiges Telefonat kann bis zu 60 MB Daten kosten. Bedenkt man, dass viele Verträge monatlich auf 300 oder 500 MB begrenzt sind, kann das Kontingent schnell leer sein - was eine gedrosselte Internet-Geschwindigkeit zur Folge hat. YouTube-Clips anschauen kann man dann zum Beispiel vergessen.

Die Kosten trägt nicht nur der Anrufer

Wenn man das aber weiterhin tun will, muss man Datenvolumen nachkaufen. Bei Vodafone (Red M) kosten 500 MB zum Beispiel 6,99 Euro, bei O2 (All-in) 4,99 Euro. Teuer wird es gegebenenfalls aber nicht nur für den Anrufer, sondern auch für den, der den WhatsApp-Call entgegennimmt. Denn dieser verbraucht auch Datenvolumen. Hier herrschen also andere Gesetze als beim „regulären“ Telefonieren.

Wenn man sich mit seinem Gesprächspartner über WLAN austauscht, macht die neue Funktion von WhatsApp aber durchaus Sinn - vor allem, wenn man sich über Ländergrenzen hinweg unterhält.

mas

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