Energie tanken – Erschöpfung vorbeugen

Stress, Zeitknappheit und psychische Belastungen machen vielen Menschen zu schaffen. Erschöpfung und Müdigkeit kennt daher jeder. Es ist in Ordnung, nach einem anstrengenden Tag ausgepowert zu sein. Zum Dauerzustand sollte dies allerdings nicht werden.

Wer die Signale seines Körpers längere Zeit ignoriert, riskiert ernsthafte gesundheitliche Folgen – etwa einen Burnout oder eine Erschöpfungsdepression. Deswegen ist es wichtig, regelmäßig neue Energie zu schöpfen. 

Balance zwischen Auspowern und Entspannung finden 

Wer sich müde und erschöpft fühlt, sollte nach Feierabend nicht auf dem Sofa versacken. Energie gewinnt man eher durch Bewegung – auch wenn das zunächst paradox klingen mag. Eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen reicht schon aus, um wieder in Schwung zu kommen. Wird der Körper dann noch bei zwei bis drei Sporteinheiten pro Woche gefordert, ist das umso besser. Mediziner empfehlen Ausdauersportarten wie Joggen oder Radfahren. Doch welche Sportart man wählt, ist eigentlich nebensächlich. Wer Spaß an dem hat, was er macht, schöpft automatisch neue Energie. Für Körper und Geist genauso wichtig wie Bewegung ist Entspannung. Schlaf ist die Energiequelle schlechthin. Doch viele Menschen schlafen viel zu wenig, und zwar auf Dauer. Deswegen sollte man ruhig mal ein bis zwei Stunden früher als üblich ins Bett zu gehen. Richtig ausgeschlafen zu sein, kann Wunder wirken. Damit sich das Gehirn aufs Schlafen einstellen kann, sollte man im Schlafzimmer tatsächlich nicht anderes tun – Fernseher und Smartphone haben dort nichts zu suchen. Das blaue Licht der Displays stört zudem den Tag-Nacht-Rhythmus, Einschlafen fällt dann schwerer. Besser ist es, ein Buch zu lesen oder Tagebuch zu schreiben. Abends müde ins Bett gehen, in die Decke kuscheln, einschlafen – das ist für viele Menschen ein unerreichbarer Idealzustand: Sie wälzen sich stundenlang schlaflos im Bett und grübeln über Alltagsprobleme und unerledigte Aufgaben. Sofern die Schlaflosigkeit keine medizinische Ursache hat, können Entspannungsübungen helfen, den Kopf frei zu bekommen. Dafür eignen sich beispielsweise Lockerungsübungen für Schultern und Nacken, Yoga-Asanas oder eine Mediation zum Chakrenausgleich, die unter anderem auf der Seite von Questico erklärt wird. Da es unzählige Entspannungsarten gibt, sollte jeder für sich ausprobieren, was ihm guttut. 

Energieräuber aus dem Alltag verbannen 

Um im Alltag genügend Energie zu haben, sollte man nicht nur wissen, wie man seine Energiereserven auffüllt, sondern auch, was sie leert. Diese sogenannten Energieräuber sind oft so vertraut, dass man sie gar nicht als solche wahrnimmt – nur der Körper reagiert mit Erschöpfung und Müdigkeit, im schlimmsten Fall sogar mit Schmerzen. Typische Energieräuber sind ständige Erreichbarkeit, das Aufschieben von unerledigten Aufgaben oder eine einseitige Ernährung. Wer solche Energieräuber nach und nach konsequent aus seinem Leben verbannt – was durchaus anstrengend sein kann –, wird schließlich mit mehr Energie belohnt. 

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