Die globalen Probleme dieser Welt und wie sie gelöst werden können

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Armut, Klimaschäden, Hunger, Krieg, Naturkatastrophen, Flucht – es gibt viele Probleme, die der Welt aktuell zu schaffen machen. Auf der anderen Seite stehen unzählige Hilfsorganisationen wie die UNO, die UNICEF, die WHO, die Welthungerhilfe und viele andere, die versuchen, diese Probleme in den Griff zu bekommen.

Aber es scheint, als wären die Probleme zu groß geworden und jede Hilfe, ganz gleich welcher Art sie auch ist, erweist sich als der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. 

Bis 2030 will die Welt ihre Probleme gelöst und das globale Elend besiegt haben, aber von solchen Plänen gab es schon zu viele und Lösungen wurden nur ansatzweise gefunden. So jagt eine Klimakonferenz die nächste, aber die Ergebnisse sind ebenso wie die Welternährungsprogramme nicht einmal mehr das Papier wert, auf denen sie geschrieben wurden, wenn die Politiker und Delegierten wieder abgereist sind. In der heutigen Zeit stellen sogar die Mitarbeiter der UN ihre Arbeit infrage und kaum jemand glaubt noch daran, die Probleme der Welt bis zum Jahr 2030 lösen zu können. 

Jedes Jahr wird zu einem Weltrettungsjahr, ungeachtet der Tatsache, dass diese hochfliegenden Pläne schon mehr als einmal krachend gescheitert sind. Wie soll die Welt befriedet werden, wenn die Waffenexporte immer neue Rekordzahlen erreichen? Wie soll das Klima verbessert werden, wenn nach wie vor Millionen Hektar Urwald durch Brandrodungen in Flammen aufgehen? Wer will die gigantischen Flüchtlingsströme eindämmen, wenn die westliche Welt weiter korrupte, diktatorische Regime unterstützt und sie mit Waffen beliefert? Erfolge gehen in diesem Katastrophenszenario gerne unter, denn gemessen an den 1990er Jahren, wo noch 24 % der Weltbevölkerung unter Hunger litten, sind es heute nur noch 14 %, aber selbst diese 14 % sind immer noch viel zu viel. 

Lange Zeit waren die Probleme dieser Welt sehr weit weg. Es waren die Menschen in Afrika, in Südamerika und in Asien, die für weniger als einen Dollar am Tag arbeiten mussten. Man sprach von der „Dritten Welt“ und von „Entwicklungsländern“, von Ländern, in denen es keine ordentlich geführten Sterbe- und Geburtenregister gab. Bis heute gibt es noch 20 Länder auf dieser Welt, von denen keiner so genau weiß, wie viele Menschen dort geboren werden und sterben. Das macht die Entwicklungshilfe schwer, und damit steigt neben dem Hunger auch die Not der Bevölkerung. 

Ein weiteres globales Problem ist nach wie vor die Gesundheit. Malaria, Gelbfieber, AIDS und viele andere Krankheiten haben einen großen Teil der Weltbevölkerung immer noch fest im Griff. 40 % aller Malaria-Opfer kommen aus dem Kongo oder aus Nigeria, jedoch werden nicht die Präventionsmaßnahmen gegen Malaria verbessert, es werden stattdessen mehr Moskitonetze angeschafft. Das kann durchaus eine sinnvolle Maßnahme sein, die Ursachen der Probleme werden aber nicht behoben. 11 % der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser, aber in den betroffenen Ländern wird nicht etwa die Infrastruktur verbessert, stattdessen sichern sich große Konzerne die Wasservorräte, um teures Mineralwasser zu produzieren. Das verkaufen sie dann an die einheimische Bevölkerung, die es sich aber leider nicht leisten kann. 

Auch der Klimawandel gehört zu den Problemen, die der Welt zunehmend zu schaffen machen. Ein Grund für diese globale Krise ist der unersättliche Hunger nach Energie, die zum größten Teil aus fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl besteht. Die Ressourcen schwinden, gleichzeitig steigen aber die CO2-Emmissionen und diese treiben den Klimawandel unaufhörlich an. Energie aus Atomkraftwerken wurde lange Zeit als die globale Lösung dieser Probleme betrachtet, aber Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass sowohl die Natur als auch menschliches Versagen für noch größere Katastrophen sorgen können. Die Welt müsste im großen Stil umdenken, sie tut es aber nicht, denn wer sich für eine saubere Energie aus Wind, Sonne oder Erdwärme starkmacht, der wird immer noch als grüner Ökospinner belächelt. 

Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer – schuld an diesem Szenario, das jetzt auch die großen Industrienationen betrifft, ist der weltweit angestrebte Kapitalismus. Mit dem Kapitalismus kam die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, in deren Folge es viele Gewinner, aber noch mehr Verlierer gab. Die westlichen Länder müssen noch mehr Schulden machen, die Inflationsrate steigt gefährlich an und die Investoren verlieren schließlich das Vertrauen in den Markt. Das Risiko steigt, die Geldgeber wollen eine immer höhere Rendite und die Staaten müssen immer mehr Zinsen zahlen, wenn sie sich Geld leihen wollen. So entsteht ein wahrer Teufelskreis mit stetig steigenden Zinsen und Preisen. Alles Lebensnotwendige wird teurer und die Armut wächst unaufhaltsam weiter an. 

Schon immer sind Menschen vor Krieg, Hunger und Armut geflüchtet, aber noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Der überwiegende Teil flüchtet innerhalb des Heimatlandes, der Rest sucht ein besseres oder sicheres Leben in anderen Ländern. Aus fadenscheinigen Gründen werden kriegerische Auseinandersetzungen begonnen, die mit dem Kampf gegen den Terror legitimiert wurden, aber sie haben nichts als chaotische Zustände hinterlassen. Länder wie der Irak, der Libanon oder Afghanistan wurden dermaßen instabil, dass sich der Terror, beispielsweise in Form des IS, der ja eigentlich bekämpft werden sollte, immer weiter ausbreiten konnte. In der Folge fliehen die Menschen und sorgen dort, wo sie ankommen, für innenpolitische Probleme. Während der eine Teil der Bevölkerung den Geflüchteten helfen will, sieht der andere Teil die massive Zuwanderung als Bedrohung an, die Bevölkerung spaltet sich. Kriege waren in der Geschichte der Menschheit immer wieder ein Thema und nach jedem Krieg schworen die Kontrahenten, dass es nie wieder so weit kommen darf. Dieser Schwur wurde stets gebrochen und auch in der heutigen Zeit ist ein drohender Krieg wieder gegenwärtig. Es wird aufgerüstet, es gibt Truppenmanöver und in der Bevölkerung steigt die Angst, dass ein falsches Wort einen erneuten Krieg auslösen kann. Immer mehr Menschen denken heute darüber nach, sich selbst zu schützen, was wiederum eine ganze Industrie beflügelt. Private Schutzbunker sind kein Tabu mehr und selbst ein sogenannter Fluchtrucksack sorgt bei immer mehr Menschen für ein sicheres Gefühl. 

Wie kann man einer wie auch immer gearteten Katastrophe entkommen? Während die einen im eigenen Bunker im Garten den GAU eines Atomkraftwerks abwarten, entscheiden sich die anderen für die Flucht. Auf verschiedenen Internetseiten können Interessierte alles zum Thema Fluchtrucksack erfahren, wie man ihn richtig packt und was auf jeden Fall zum Inhalt gehören sollte. Neben Langzeitnahrung und Rationen für den Notfall, wie sie auch von der Bundeswehr benutzt werden, dürfen die richtigen Werkzeuge und so wichtige Dinge wie Tabletten zum Entkeimen von Wasser sowie Wasserfilter und Feueranzünder nicht fehlen. 

Es scheint, als würden die Mächtigen dieser Welt die Angst ihrer Bürger immer wieder schüren, denn Angst ist bekanntlich ein gutes Druckmittel. Das weltweite Aufrüsten ist notwendig, damit es nicht zu einer Eskalation mit dem Nachbarn kommt, mit diesen Argumenten lässt die NATO ihre Truppen an der Grenze zu Russland aufmarschieren. Es müssen nicht weniger, sondern mehr Waffen gebaut werden, denn nur mit den richtigen Waffen lässt sich die Welt auf Dauer befrieden – diese perfiden Argumente sollen den Menschen auf dieser Welt ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, aber es passiert genau das Gegenteil, die Menschen haben Angst und bereiten sich auf ein Worst-Case-Szenario vor. 

Auf der Welt leben aktuell 7,4 Milliarden Menschen und das es Probleme, Unstimmigkeiten und auch Auseinandersetzungen gibt, ist unvermeidlich. Wie die großen Probleme allerdings gelöst oder zumindest minimiert werden können, darauf haben bis zum heutigen Tag diejenigen, die das Sagen haben, keine plausiblen und vernünftigen Antworten.

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