Karnevalskater: Lieber nicht angeschlagen zur Arbeit gehen

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Wer mit Restalkohol zur Arbeit erscheint, riskiert eine Abmahnung. Das gilt auch für Karnevalisten. Foto: Andrea Warnecke

Auf Karnevalsparty geht es meist feucht-fröhlich zu. Doch wer am nächsten Tag zur Arbeit muss, sollte besser nicht zu viel Alkohol trinken. Denn eine Fahne am Arbeitsplatz kann ernste Konsequenzen haben.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Nach der Karnevalsfeier am nächsten Tag verkatert zur Arbeit zu gehen, kann für mächtig Ärger sorgen. Wer sich diesen ersparen möchte, nimmt sich besser rechtzeitig frei.

"Wer spürbar Restalkohol hat, liefert dem Chef möglicherweise einen erstklassigen Grund für eine Abmahnung", sagt Thorsten Knobbe, Karriereberater aus Düsseldorf. Auf jeden Fall sollten Mitarbeiter darauf gefasst sein, auf ihren Zustand vom Chef angesprochen zu werden.

Die passende Antwort hängt vom Vorgesetzten ab. Glaubt man, dass er Verständnis hat, sollte man ehrlich sein. "Dazu verspricht man, im Zweifel länger zu bleiben, um alle anfallenden Arbeiten auch zu erledigen", rät Karrierecoach Carolin Lüdemann. Ein Satz wie "Nächstes Jahr kommt das nicht mehr vor." sei ebenfalls ratsam. Geht man aber davon aus, dass der Vorgesetzte einen Karnevalskater gar nicht jeck findet, sollte man lieber unkonkret bleiben.

Ein bisschen kommt es aber auch auf die Unternehmenskultur an. "Im Rheinland nimmt es einem eigentlich keiner übel, wenn man sagt, dass man Karneval gefeiert hat", erklärt der Rheinländer Thorsten Knobbe. Die eleganteste Lösung bleibt aber nach wie vor: "Für den Tag danach freinehmen!"

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