Geänderte Ausbildung: Hörakustiker müssen mehr beraten

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Ein Hörgeräteakustiker muss sich nicht nur mit technischen Dingen gut auskennen. Wichtig ist auch, den Patienten richtig zu beraten. Foto: Bernd Weißbrod

Viele Berufe sind ständig im Wandel. Auch die Aufgaben eines Hörgeräteakustikers haben sich inzwischen geändert. Daher bekommt auch die Ausbildung einen anderen Schwerpunkt.

Bonn (dpa/tmn) - Wer sich zum Hörgeräteakustiker ausbilden lässt, beschäftigt sich künftig noch stärker als bisher mit der Beratung von Patienten. Die Ausbildungsordnung ändert sich zum 1. August, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit.

Für den Beruf gibt es außerdem eine neue Berufsbezeichnung: Hörgeräteakustiker heißen künftig Hörakustiker. Hörgeräteakustiker ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf. Jugendliche lernen dabei, Hörhilfen herzustellen und anzupassen sowie ihre Bedienung den Patienten zu erklären. Die Ausbildung machten nach den jüngsten vorliegenden Zahlen von 2014 zuletzt rund 2460 Jugendliche.

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