Mehr Konzentration auf der Arbeit

Eine unruhige Nacht ist vorbei, der Wecker piepst unerbittlich, und man kann sich nur in Zeitlupe aus dem Bett bewegen. Schlapp und träge schleppt man sich durch den Arbeitstag und kann sich dabei kaum mehr konzentrieren. Aber woher kommt die Trägheit auf der Arbeit, und was kann man dagegen tun? 

Wenn der Schreibtisch zum Schlaftisch wird 

Viele Menschen kennen das: Bereits am Montagmorgen ist man oft von Müdigkeit geplagt und startet schlecht in die Woche. Laut Experten liegt dies häufig am veränderten Wochenend-Schlafrhythmus. Feiert man zum Beispiel samstags bis zum frühen Morgen oder schläft am Sonntag lange aus, kann das die Schlafqualität noch unter der Woche negativ beeinflussen. Viel langes Sitzen auf der Arbeit lässt den Kreislauf herunterfahren, und wir fühlen uns träge. Schon beim Checken der zahlreichen E-Mails und Spam-E-Mails, die sich angesammelt haben, schwindet die Aufmerksamkeit, laute Gespräche, klingelnde Telefone oder Umgebungslärm tun ihr Übriges. 

Konzentrationsschwäche ist gefährlich 

Wer unkonzentriert ist, macht unweigerlich Fehler: Zu spät zum Team-Meeting, Mittagspause überzogen oder falsche Angaben beim Versand einer E-Mail gemacht – was im Büro oft nur ärgerlich ist, kann an anderen Arbeitsplätzen zu schlimmen Unfällen führen. Das gilt besonders beim Bedienen schwerer Maschinen oder beim Transport von Menschen. In diesen Fällen helfen oft nur noch ein Notruf und der betriebliche Ersthelfer. Klar ist: Durch Übermüdung, Stress und zu wenig Schlaf gefährdet man nicht nur seine eigene, sondern auch die Sicherheit anderer. Deshalb ist es wichtig, dem eigenen Konzentrationsverlust vorzubeugen. 

So werden Sie wieder munter 

Gegen Müdigkeit auf der Arbeit lässt sich mit verschiedenen Methoden vorgehen: So kann man einen gesunden Kreislauf schon morgens im Badezimmer mit einer herzhaften Wechseldusche beleben – dabei wechselt man beim Abbrausen mehrmals zwischen heißem und kaltem Wasser. Das trainiert die Gefäße und fördert die Durchblutung. Falls man das nicht verträgt (bitte vorher mit dem Hausarzt absprechen!), eignet sich als kurzfristiger Wachmacher auch eine kräftige Tasse Kaffee. Laut einer WHO-Studie fördert Kaffee bei maßvollem Genuss sogar noch die Gesundheit. Auch ausgewogene Ernährung kann gegen Müdigkeit helfen, denn schwere, fetthaltige Kost beansprucht zur Verdauung Blutreserven, die unser Gehirn zum Wachbleiben braucht. Dazu sollte man viel Alkoholfreies trinken und sich regelmäßig bewegen. Für den Wochenbeginn kann es helfen, auch schon sonntags zeitig aufzustehen, denn damit gleicht man den eigenen Schlafrhythmus den Bürozeiten an. Wenn man konsequent die optimalen Schlafintervalle der inneren Uhr einhält, ist man ausgeruhter und kommt munter durch die Woche! 

Bildrechte: Flickr 108/365: Muerto con las botas puestas... Andrés Nieto Porras CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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