SC Paderborn - Gründe für den tiefen Fall

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Es ist noch keine zwei Jahre her, da trat der SC Paderborn als Spitzenreiter in der Fußball Bundesliga gegen Bayern München an. Was danach folgte, ist ein beispielloser Absturz.

Innerhalb von nur einem Jahr ging es von der ersten durch bis in die dritte Liga. Nach der 0:1 Niederlage am letzten Spieltag war der zweite Abstieg in Folge besiegelt. Die Gründe hierfür liegen vor allem in Fehlentscheidungen seitens des Managements. Wer vor Saisonstart auf einen Abstieg des SC Paderborn gewettet hat, darf sich über einen attraktiven Gewinn freuen. Richtige Strategien für Fußballwetten findet man zum Beispiel unter einzahlungsbonus.com.

Fehler bei der Trainerwahl

Nach dem Abgang von Coach Andre Breitenreiter zu Schalke 04 wurde der unerfahrene Markus Gellhaus als Trainer verpflichtet. Dieser wirkte jedoch von Beginn an überfordert und konnte die gestellten Erwartungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Mit nur sieben Punkten wurde Gelhaus nach dem zehnten Spieltag entlassen.

Kurz darauf folgte das Missverständnis mit Stefan Effenberg, mit dessen Verpflichtung der SC Paderborn völlig überfordert war. Führerscheinentzug, fehlende Trainerlizenz und letztendlich auch kein Erfolg, nachzulesen auf spiegel.de. In Paderborn drehte sich medial alles um den Trainer. Der Klub wurde immer mehr zum SC Hollywood. Als sich die Verantwortlichen zum Ziehen der Reißlinie entschieden, war es längst zu spät. Nachfolger Rene Müller konnte das Ruder im Saisonendspurt nicht mehr herumreißen.

Kader nicht zweitligatauglich

In Folge des Abstiegs aus Liga 1 verließen 18 Spieler den Klub. Dadurch wurde das Mannschaftsgefüge komplett zerstört. Wichtige Leistungsträger wie Elias Kachunga, Mario Vrancic, Lukas Rupp und Uwe Hünemeier konnten nicht adäquat ersetzt werden. Zudem fehlte der Mannschaft ein echter Leader. Der mit dem Kapitänsamt betraute Marvin Bakalorz konnte diese Aufgabe nie erfüllen.

Keinem der Trainer gelang es, aus den Spielern eine echte Einheit zu formen. Spirit und Teamgeist fehlte in den meisten Spielen völlig. Einige Akteure wollten den Verein verlassen, andere fühlten sich zu schlecht bezahlt. Mit teuren Neuverpflichtungen wie Jakub Sylvestr oder Nicklas Helenius wurde das Gehaltsgefüge weiter gesprengt. Verantwortlich für die Kaderzusammenstellung war Manager Michael Born, der kurz nach Stefan Effenberg ebenfalls entlassen wurde.

Die Suspendierungen

Nach der 0:4 Niederlage beim VFL Bochum wurden mit Daniel Brückner, Mahir Saglik und Srdjan Lakic drei Spieler suspendiert. Die Freistellung der Profis war ein Alleingang des Präsidiums. Trainer und Manager wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, haben sich jedoch auch nicht wirklich dagegen gewehrt. Innerhalb der Mannschaft war die Suspendierung sehr umstritten. Den anderen Spielern war nicht klar, warum es ausgerechnet diese drei Profis getroffen hat. An den miserablen Leistungen hatte das gesamte Team seinen Anteil.

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