Das Smartphone wird immer mehr zum Kamera-Ersatz

Cloud-Printing ist eine Alternative zum mobilen Drucker. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Das Smartphone wird immer mehr zum Kamera-Ersatz.

Immer weniger Menschen nutzen einen klassischen Fotoapparat, wenn Sie Bilder von sich, ihren Freunden oder ihrem Urlaub machen. Stattdessen kommt meistens direkt das Smartphone zum Einsatz. Die Qualität der Bilder ist mittlerweile mehr als ordentlich. Das Fotografieren funktioniert intuitiv und die modernen Smartphones verfügen über eine Reihe von Extras, die das Aufnehmen von Bildern noch komfortabler machen.

Welche Handy-Kamera ist die Richtige?

Heute gibt es so viele Smartphones mit vermeintlich perfekt aufgelösten Bildern, dass man sich als Laie erst einmal fragt, woran man denn nun wirklich Qualität erkennt. Hier ist zunächst einmal zu sagen, dass die Fotoqualität nicht allein von der Megapixel-Zahl abhängt. Dieser Wert ist vor allem für Videoaufzeichnungen relevant. Beim Fotografieren geht es eher um das optimale Zusammenspiel von Linse, Bildsensor und Blende. Am Gerät selbst sind die entsprechenden Werte oft nur schwer mit der tatsächlichen Leistung in Zusammenhang zu bringen. Deshalb sollte man vorab einige Testberichte studieren. Hier wird die Kamera in verschiedensten Bereichen ausprobiert und bewertet.

Auf diese Faktoren sollte man im Test ebenfalls achten:

  1. starker Blitz
  2. leicht zu bedienendes Menü
  3. viele Einstellungsmöglichkeiten und Bildprogramme
  4. hohe Auslösegeschwindigkeit
  5. viel Speicherplatz auf dem Handy
  6. schnelle Datenschnittstellen zum Hochladen der Bilder in die Cloud

Ein kleiner Tipp zum Blitz:

Bei den meisten Smartphones werden LEDs als Blitzersatz verwendet. Diese Technik macht ihre Arbeit grundsätzlich gut. Wer professionelle Bilder machen will, sollte aber grundsätzlich zu einem Xenon-Blitz und damit zu einer richtigen Kamera greifen.

Smartphones jetzt auch mit Sofortbildtechnik

Wer seine Bilder nicht nur in die Cloud hochladen, sondern auf Papier zum Herumzeigen verfügbar haben will, kann das mit dem Smartphone jetzt auch. Das Stichwort heißt Smartphone-Drucker. Mit dieser Technologie ist es möglich, hochauflösende Bilder an Ort und Stelle auszudrucken. Damit ist es nicht nötig, die Bilder erst mühsam auf den PC zu übertragen, um sie dort in einem Druckauftrag abzulegen.

Ein Unternehmen, das sich in diesem Jahr einen Namen mit dieser Technik gemacht hat, ist das US-amerikanische Startup Print. Anfang 2015 entwickelte es den mobilen Polaroid-Adapter „Prynt“. Das Smartphone wird einfach in den Prynt-Case eingeschoben und bildet mit ihm eine Einheit. Durch den Ledergriff liegt das Ganze zudem gut in der Hand und man kann direkt in der Hand drucken. Nach einem Klick auf den Druck-Button dauert es gerade einmal 30 Sekunden und das Bild wird ausgegeben. Das Papierfach ist mit einer Füllmenge von 10 Blatt zwar verhältnismäßig klein, doch in Relation zur geringen Größe des Druckers sicherlich angemessen.

Welche Alternativen gibt es?

Wie viele neue Technologien sind die Drucker für die Hosentasche noch verhältnismäßig teuer. Eine Alternative stellt das Cloud Printing dar. Damit werden Bilder einfach an den heimischen Drucker oder den Drucker im Büro gesendet und in die Warteschleife gelegt. Die Vorteile dieser Methode liegen klar auf der Hand. Zunächst einmal sind die Kosten geringer. Man muss lediglich das Druckpapier und die Tinte bezahlen (Hier kann man überdies Geld sparen, wenn man Tinte von Drittanbietern kauft. Lesen Sie in diesem Sauerlandkurier-Artikel mehr zu dem Thema). Darüber hinaus kann man die Fotos in einem größeren Format ausdrucken und hat viel mehr Möglichkeiten zur Bildbearbeitung.

Ein Tipp: Durch die richtige Entscheidung für einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker kann man zusätzlich Geld sparen. Welche Faktoren bei der Entscheidung eine Rolle spielen und welches Modell für Sie besser geeignet ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber von chip.de.

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