Wissensmanagement als Element einer effizienten Unternehmensführung

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Im heutigen, von Digitalisierung und Informationsorientierung geprägten Wirtschaftsleben erweist sich das in einem Unternehmen unmittelbar oder über seine Mitarbeiter verfügbare Wissen zunehmend als wichtiger Produktionsfaktor.

Die schnelle und zuverlässige Verfügbarkeit von Wissen jeder Art - von Produktionstechniken und Bedienungsanleitungen über Dokumente zur Beurteilung von Kunden und Lieferanten bis hin zu Personalunterlagen - ist daher ein unverzichtbares Mittel jeder effektiven Unternehmenssteuerung, mit der eine nachhaltige Produktivitätssteuerung erzielt werden soll.

Mit Wissensmanagement die unternehmensinternen Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse optimieren

Als Wissensmanagement (knowledge management) versteht man die Gesamtheit aller strategischen und operativen Techniken, mit dem unternehmensintern vorhandenes und hinzugekauftes externes Wissen im Unternehmen in planmäßig gesteuerter Form gesichtet, gespeichert, aktualisiert und verbreitet werden kann. Wissensmanagement in Unternehmen bedeutet daher immer eine methodische Steuerung der Wissensbasis eines Unternehmens, die zur internen Prozessoptimierung eingesetzt wird. Ein intelligentes Wissensmanagement setzt auf die Vernetzung von unternehmensinternem Datenmaterial und extern - etwa per Dienstleistungsvertrag mit einem professionellen Anbieter - hinzugekauften Informationen. Hiervon profitieren insbesondere Unternehmen mit einem hohen Bedarf an formalisiertem, laufend aktualisiertem Datenmaterial wie z. B. freiberufliche Praxen und Kanzleien, die in hohem Maße auf die Nutzung von Standardtexten aus den Bereichen Recht, Wirtschaft und Steuern angewiesen sind. Diese Form des Wissensmanagements ist zudem unverzichtbar für alle Unternehmensbereiche, in denen ebenfalls laufend Zugriff auf ständig aktualisierungsbedürftige, von formalen Anforderungen geprägte Daten und Texte genommen werden muss. Dazu gehörten typischerweise Personal-, Rechts- und Steuerabteilungen, die besonders von einer Vernetzung mit einem externen Dienstleister profitieren, der Informationen wie Gesetzestexte, Steuertabellen und Gerichtsentscheidungen bereitstellt und laufend aktualisiert. Auf diese Weise können Standardvorgänge wesentlich beschleunigt und die administrativen Prozesse im Unternehmen erheblich vereinfacht werden.

Konzepte für ein modernes Wissensmanagement

Im Zeitalter einer zunehmenden Digitalisierung verfügbarer Dokumente sind Informationssysteme unverzichtbar, die alle Mitarbeiter eines Unternehmens kommunikativ vernetzen und dem einzelnen Mitarbeiter Zugriff auf das gesamte von ihm zur Aufgabenerfüllung benötigte Datenmaterial gewähren. Dabei sind Vorgaben der Führungsebene zu beachten, die gegebenenfalls Zugangsbeschränkungen für einzelne Mitarbeiter oder Hierarchiestufen vorsehen. Modernes Willensmanagement versteht sich stets als integraler Bestandteil von Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen auf allen Managementebenen. Um diese Prozesse zu optimieren, sorgt das Wissensmanagement dafür, dass alle Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf die aktuellsten Informationen haben, die in seinem Aufgabenbereich benötigt werden. Daneben sollten alle Mitarbeiter dazu angeregt werden, selbsttätig lernend Qualifikationen und Fähigkeiten zu erwerben, zu bewahren und zu nutzen. Dazu dient sowohl kodifizierbares (explizites) Wissen, das in intern entwickeltem oder hinzugekauftem Datenmaterial enthalten ist, als auch implizites Wissen, das der einzelne Mitarbeiter persönlich erworben hat und das gegebenenfalls in kodifiziertes Willen umgewandelt werden kann.

Die besten Tools für das perfekte Wissensmanagement

Unternehmen, die auf ein effektives Management setzen, verwenden häufig Groupwaresysteme in Form von Kommunikations- und Kollaborationssystemen, die zusätzlich einen Zugriff auf externe oder selbst entwickelte Lexika (Wikis) und Weblogs eröffnen. Dazu gehören auch inhaltsorientierte Dokumenten- und Content-Managementsysteme, die ggf. als Portalsysteme ausgestaltet sind. Die besten Systeme dieser Art verbinden unternehmensinternes Wissen mit dem laufend aktualisierten Fachwissen eines renommierten, professionellen Providers, der im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages seine Expertise auf Einzelgebieten wie Recht, Wirtschaft, Steuern und Personalmanagement bereitstellt.

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