Worauf es bei der Auswahl eines Webhosters wirklich ankommt

Heute haben viele Menschen den Wunsch, ihre eigene Webseite online zu stellen. Doch oftmals ist das gar nicht so einfach. Das beginnt schon bei der Auswahl eines Hosters. Da verliert man bei der großen Auswahl schnell einmal die Übersicht. Doch welche Faktoren spielen hier überhaupt eine Rolle? Hier gibt es die Antworten?

Grundsätzlich gibt es hier kein Problem. Es gibt eine Reihe von Anbietern, die kostenlosen Webspace zur Verfügung stellen. Hier gibt es allerdings meistens ein Problem. Oft bekommt man nämlich keine Seite unter einer eigenständigen Domain. Stattdessen macht man sich von einem fremden System abhängig. Man bekommt lediglich ein Unterverzeichnis einer übergeordneten Domain zugewiesen. Darüber hinaus gibt es hier ein weiteres großes Problem. Die meisten dieser Systeme finanzieren sich über Werbung. Man muss also Anzeigen auf seiner Seite dulden, auch wenn man das eigentlich gar nicht will.

Außerdem kann es noch ein weiteres Problem geben. Wenn nämlich ein kleiner Hoster mal pleite geht, werden alle Seiten gelöscht. Dann sind alle Inhalte verloren, die man zuvor so mühsam erstellt hat.

Welchen Bedarf haben Sie?

Damit das nicht passiert, reserviert man sich einfach seine eigene Domain und seinen eigenen Webspace. Dabei spielt vor allem der Platzbedarf eine Rolle. Man hat hier grundsätzlich drei Möglichkeiten:

  • Shared Hosting 

  • Managed Hosting

  • Dedicated Hosting

Wenn Sie nur ein kleines Blog aufbauen wollen, ist Shared Hosting die Lösung Ihrer Wahl. Dabei sind auf dem Server-PC Ihres Hosters mehrere Instanzen einer Server-Software gespeichert. Diese sind dann dafür verantwortlich, den einzelnen Nutzern ihren Webspace zuzuordnen. Mehrere User teilen sich hierbei eine Hardware.

Wollen Sie hingegen einen größeren Online-Shop aufbauen, einen Streaming-Dienst starten oder Dateien zum Download anbieten, dann brauchen Sie mehr Ressourcen. Hier greifen Sie entweder auf eine Managed- oder eine Dedicated-Hosting-Lösung zurück. Bei der ersten Variante teilen Sie sich nur mit wenigen anderen Nutzern die Hardware. Bei einer Dedicated-Lösung steht Ihnen ganz allein ein kompletter Server zur Verfügung.

Eine solche Lösung brauchen Sie aber in der Regel nur, wenn Sie ein großes Unternehmen führen. In einem kleinen mittelständischen Unternehmen würde man beispielsweise am ehesten zu einer Managed-Hosting-Lösung greifen.

Die verschiedenen Angebote unterschiedlicher Provider hatten früher einen entscheidenden Nachteil. Ab einem bestimmten Volumen wurden die Datenmengen, die an Besucher ausgeliefert wurden, separat abgerechnet. Das Problem dabei bestand darin, dass das bei einem großen Datenvolumen schnell sehr teuer werden konnte. Mittlerweile sind deshalb viele Hoster dazu übergegangen, Traffic ohne Aufpreis anzubieten. Achten Sie aus diesem Grund genau darauf, dass in Ihrem Angebot eine Traffic-Flat inbegriffen ist.

Welche Faktoren bei der Auswahl eine Rolle spielen

Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, welche Maßnahmen der Hoster in den Bereichen Datensicherheit ergreift. Vorteilhaft ist es hier zunächst einmal immer, dass sich die Server auf deutschem Boden befinden. So können Sie sicher sein, dass die gesamte Technik den Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinien der Bundesrepublik unterliegt.

Weiterhin sollten Sie sich in Foren über die Verfügbarkeit informieren. Bei hochwertigen Anbietern kommt nur hochwertige Server-Hardware zum Einsatz. So ist sicher, dass störanfällige Bauteile wie Lüfter, Netzteile und Festplatten immer doppelt ausgelegt sind. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie einen Online-Shop betreiben und Ihr Lebensunterhalt von der Verfügbarkeit Ihres Shops abhängt.

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