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SPEKTAKULÄRE RETTUNGSAKTION:

Mann wurde von Zug überrollt

Sauerland, 06.07.2010 19:12 Uhr

Finnen­trop. Es grenzt fast an ein Wunder: Obwohl er auf den Gleisen des Finnen­troper Bahn­hofs von einem Perso­nenzug fast 50 Meter über­rollt wurde, über­lebte ein 32-jähriger den Unfall schwer verletzt.

Das Opfer stammt aus der Nähe von Bamberg. Rätsel gibt die Unfallursache auf: Passanten wollen beobachtet haben, wie der Mann gegen 17.30 Uhr auf die Gleise gesprungen ist und anschließend von dem herannahenden Regionalzug überrollt wurde.
Zur Rettung des Schwerverletzten rückten neben dem Rettungsdienst auch etwa 30 Helfer der Löschgruppen Finnentrop, Bamenohl und Heggen aus. Der Körper des Opfers wurde unter der Achse des Schienenfahrzeuges eingeklemmt. Mit vereinten Kräften gelang es Feuerwehr und Rettungsdienst, den 32-jährigen zu befreien. Während des Rettungseinsatzes wurde der komplette Bahnhofsvorplatz von der Feuerwehr abgesperrt. Eine Meisterleistung gelang dem Piloten des Rettungshubschraubers Christoph 25, der unter widrigsten Umständen auf einer Fläche landete, die nicht einmal so groß wie ein halber Fußballplatz ist. Der 32-jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde mit dem Hubschrauber in die Neurochirugie des Siegener Jung-Stilling-Krankenhauses gebracht. Die Bundespolizei Siegen hat zwischenzeitlich die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.
Der Lokführer sowie zwei Passanten standen nach dem Unfall so unter Schock, dass sie von einem Notfallseelsorger betreut werden mussten.


 


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5 Kommentare »
 
09.07.10 08:19 Uhr
Korrektor
1. sachlicher Fehler: Artikel und Bilder stammen vom 06.07.2010, dem Tag der Tat. Bildunterschrift erzählt von "gestern abend". Auf Rechtschreibfehler achte ich in redaktionellen Inhalten schon gar nicht mehr.

2. Formulierungsunsinn: "Passanten wollen beobachtet haben". Was soll so ein suggestiver Unfug? Die Zeugen haben es tatsächlich gesehen und sich nicht nur aus den Fingern gesogen. Manche waren sogar so akribisch und haben ihr kleines Kind noch extra unter den Zug schauen lassen.

3. Der Mann ist kein Opfer. Der Hergang kein Unfall. Für den Mann war es weder unvorhersehbar oder unfreiwillig. Es handelte sich um die absichtliche Tat eines erwachsenen Menschen. Ob es mit suizidalen Hintergedanken oder aus Dummheit geschah ist dabei schlichtweg egal.
09.07.10 00:51 Uhr
Uef
zu viele
Meiner Meinung nach war das Aufgebot der Feuerwehr ein bischen übertrieben. Der Bahnhofsvorplatz war ja voll davon. Ich bin selber Feuerwehrmann und da wo ich herkomme macht man so etwas mit einem Fahrzeug (Rettungsdienst ausgenommen). Das ist aber das Problem bei den Freiwilligen Feuerwehren. Wenn alarmiert wird, rennen alle zum Gerätehaus und wenn man schon mal da ist, muss man auch um jeden Preis mit rausfahren, unabhängig vom Einsatzstichwort. Da würde ich mir doch etwas mehr Zurückhaltung wünschen. Das verhindert dann auch so blöde Bilder wie 20 Feuerwehrleute die mit den Händen in den Taschen doof rumstehen. Einfach mal drüber nachdenken!!!
07.07.10 17:47 Uhr
Steppenpferd
Frechheit
Es ist wie ein Schlag ins Gesicht des Zugführers wenn von dem Opfer geschrieben wird. Wenn die Opfer/Täter Rollen auf Teufel komm Raus verteilt werden müssen so ist das Opfer der Lokführer.
Er hat einen Menschen überfahren ohne es verhindern zu können, weil dieser sich nicht an geltende Bestimmungen gehalten hat.
Auf den Gleisen hat man nichts zu suchen. Das haben in vergangen Zeiten schon die Kinder im Kindergaten beigebracht bekommen. Heute scheint das nicht mehr so, leider. Mann Sieht es ja täglich, gerade in Finnentrop.
Wer sich nicht an Bestimmungen hält oder halten will muss mit den daraus resultierenden Konsequenzen leben. oder auch dann nicht mehr.
Das Betreten der Gleise ist ein gefährlicher Eingriff in den Bahnbetrieb und Stellt eine Straftat dar, keine Ordnungswidrigkeit.
Mein Mittleid gilt den wiklichen Opfern den Unfalls:
Der Lokführer, und den Passanten die sich- ironie ein- erdreisten konnten einen Schock zu erleiden-ironie aus
Der Autor den Artikels sollte sich meiner Meinung nach mal ein paar mehr Gedanken machen über das was, und vorallem wie er es schreibt!
07.07.10 00:49 Uhr
Aldadak
Also , ich war in dem Zug mit drin.
Es sah am Anfang nach einem Fehler des Zuges aus, aber als ich dann die Frau draussen gesehen habe , wie sie am schreien und weinen war, war mir sofort klar was passiert ist.
06.07.10 23:54 Uhr
angi
Das war nicht schön
Habe das auch gesehen.
War nicht so schön


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