
Finnentrop, 12.02.2012 01:45 Uhr
Die Finnentroper SPD Fraktion traf sich am 8. Februar zu einer öffentlichen Sitzung. Thema war unter anderem die Zukunft der Musikschule.
Der Fraktionsvorsitzende Jens Nagel brachte die SPD-ler zunächst auf den neuesten Entwicklungsstand, indem er ein Schreiben des Attendorner Bürgermeisters Hilleke an seinen Finnentroper Amtskollegen Heß vorlas. In diesem Schreiben stellt Hilleke die bisherige Entwicklung der Situation aus Attendorner Sicht dar und stellt konkret die Frage: "Möchten Sie die Musikschule fortführen oder streben Sie eine Beendigung der Zusammenarbeit an?"
Hilleke signalisiert Gesprächsbereitschaft, möchte aber, dass sich die finanzielle Beteiligung der Partner (Attendorn 2/3, Finnentrop 1/3) auch in der Besetzung des Gremiums wiederspiegelt. Zudem soll es statt wechselndem Vorsitz in Zukunft einen festen Vorsitz geben, was aus seiner Sicht für alle nur Vorteile bringt. Für die nächste Ratssitzung am 14. Februar bittet er um konkrete Aussagen. Die SPD Fraktion diskutierte die Sachlage, Tenor eindeutig für eine weitere Zusammenarbeit mit Attendorn. Der Vorsitzende des Ortsvereins Thorsten Tillmann plädierte dafür, dass sich die SPD Fraktion klar zum Zweckverband bekennt und schlug ein Treffen mit der Attendorner SPD Fraktion vor, um Einigkeit zu demonstrieren. "Ich als Person, möchte, dass die Musikschule bestehen bleibt."
Dabei mache es auch keinen Sinn, mit anderen Nachbargemeinden zu verhandeln. Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bernd Dahlmann plädierte für die Fortsetzung. Bedenken gab es lediglich hinsichtlich einer Attendorner Überlegenheit, Dahlmann wies jedoch auf die bisherige gute, meist einstimmige Zusammenarbeit hin und erinnerte an die Gründung des Zweckverbandes vor 33 Jahren. Seit dieser Zeit ist Finnentrop "Juniorpartner" aber ohne das Gefühl "untergebuttert" zu werden.
Ergebnis der Diskussion ganz klar, das Verhandlungsangebot annehmen, zum Wohl der Kinder und "nicht in den Rückspiegel gucken, sondern nach vorne" so Dahlmann.
Daneben gab es noch Positives zu berichten, die SPD freut sich über vier neue Interessenten, die gerne in der Fraktion mitarbeiten möchten. Auch die Planungen für ein Parteibüro schreiten fort und geben Anlass zur Hoffnung auf baldige Realisation.
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