
Sundern, 01.02.2012 02:00 Uhr
"Nastrovje!" - Dieses russische "zum Wohl" bestimmte den Fahrplan der kfd St. Johannes, die aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums der Theatergruppe auf dem närrischen Flug "von Sundern nach Moskau und zurück" mit mehr als 50 Akteuren in der voll besetzten Schützenhalle alle Register bester Narretei zog.
An der Spitze der "Kosaken" stand Uschi Fischer, die als "Obermutter" im Auftrag der 900 Mitglieder die Mitwirkenden, alle Ehemaligen mit Gabi Buchheister und Marita Kaiser an der Spitze und die Ehrengäste unter dem Motto "St. Johannes sei nicht bang, in Russland sind die Nächte lang" zum vierstündigen mitreißenden Spitzenprogramm sowohl am Freitag als auch am Sonntag begrüßte.
Die anschließenden Auftritte, für die sich die Akteure im Folklorestil hervorragende Zaren-, Fürsten-, Kosaken- und Hofkostüme genäht hatten, ließen den närrischen Funken schnell überspringen und nach etlichen Orden und Raketen immer wieder die Zwerchfelle beben.
Ehe jedoch bei Hermann Löns "die Heide brannte" und die Besucher begeistert mit einstimmten, rissen die Jubilare mit ihrer tollen Show vom Bolschoj-Theater und den "Glanzlichtern am laufenden Band" alle von den Stühlen und sorgten dafür, dass kein Auge trocken blieb. Schlag auf Schlag prasselten die Pointen mit etlichem Lokalkolorit in den Saal und ließen Lachsalve auf Lachsalve folgen.
Selbst die Pastöre Michael Schmidt und Gottfried Springmann konnten sich diesem Trubel nicht entziehen und mischten sich auf der Bühne mit eigenen Auftritten unter die Aktiven, die von den Jüngsten bis zu den Senioren mit ihren Tänzen, Sketchen, und Gesängen bei ihrem 20-Punkteprogramm restlos überzeugten.
Und als zum großem Finale schunkelnd und stimmungsvoll die Wunderkerzen brannten, kannte der Applaus kaum noch Grenzen. Was unter der Regie von Uschi Fischer mit Britta Schäfer, Judith Wachholz, Elke Simon und Brigitta Brüggentisch von der Theatergruppe präsentiert wurde, gipfelte in einer Anerkennung, die noch lange nachklingt. Und die brodelnde Halle war sich einig, dass der Flug von Sundern nach Moskau mit einem hohen Lob an alle insgesamt etliche Raketen wert war. Darauf wurde in der "Datscha" noch mancher Wodka getrunken.
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